Gesund und glücklich

Gesund und glücklich

Transkript

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00:00:03: Herzlich willkommen zu gesund und glücklich, dem Gesundheitspodcast der Oberösterreichischen Nachrichten mit Barbara Rohrhofer.

00:00:11: Im Serienspecial – wieder gesund!

00:00:13: Zurück ins Leben.

00:00:14: heute zu Gast Peter Frömmel.

00:00:17: Der Welser bekam vor acht Jahren die Diagnose Glierblastom ein sehr aggressiver Gehirntumor, der fast immer und sehr rasch tödlich verläuft.

00:00:26: Sein Wunsch den siebzigsten Geburtstag feiern zu dürfen erfüllt sich wie durch ein Wunder.

00:00:33: Im Podcast spricht er über innere Kraft, Familie und Vertrauen in die Medizin.

00:00:42: Peter Frömmel hat sich dann Operationen einer Strahlendeprypie und einer Chemotherapie unterzogen.

00:01:06: Und dann setzte sich der Jurist, der damals bei der Wirtschaftskammer gearbeitet hat und gerade in Pension gegangen ist als die Diagnose kam für Sterbehilfe ein, weil sie ja geglaubt haben Das wird wahrscheinlich nichts mehr werden in diesem Leben nach Schweizer Gesetz.

00:01:26: Sie wollten damals ja nicht in die Schweiz fahren, sondern das in Österreich machen.

00:01:31: Wir haben damals viel geschrieben über den Herrn Peter Vrömmel und er hat auch Pressekonferenzen gemacht zu dem Thema.

00:01:42: Acht Jahre später habt ihr das nicht gebraucht, sondern sitzt bei uns im Podcaststudium.

00:01:47: Herzlich willkommen!

00:01:50: Herr Frömmel, wie geht es Ihnen?

00:01:51: Es ist gut.

00:01:52: Mir geht es gut Gott sei Dank!

00:01:55: Sehr gut würde ich nicht sagen aber mir geht das gut.

00:01:58: Ich kann alles machen und führe ein ziemlich normales Leben.

00:02:05: Ich habe mich erinnern zu können auch bei unserem ersten Gespräch gesagt Die Sonne scheint für mich nicht mehr so hell Aber ansonsten läuft alles normal.

00:02:19: Leider scheint sie für mich genauso heiß wie alle anderen jetzt in dieser Zeit und ich leide ein bisschen unter der Hitze auch mit dem

00:02:28: Kopf.".

00:02:29: Herr Frömmel, reisen wir noch einmal zurück ins Jahrzweitersohn-Achzen.

00:02:32: Wie lautete damals die Prognose Diagnose der Behandlung der Ärzte?

00:02:37: Naja, die Diagnase war Glioplastom grad drauf... Vier glaube ich, aber das weiß ich gar nicht mehr.

00:02:44: Ich will das nicht wissen, ich rieße das nicht nach weil das nicht zu meiner Strategie der Bewältigung dieser Erkrankung gehört und ich sage, ich bin ja gesund die Ärzte sagen das nicht, weil es unheilbar ist anscheinend.

00:03:02: Aber ich weiß dass Worte auf anderer Ebene sehr viel bewirken und deshalb bin ich dabei Bezeichnung sehr vorsichtig.

00:03:12: Es

00:03:13: ist klar, aber Sie wurden auch operiert?

00:03:15: Ich wurde ja

00:03:17: auch operieren.

00:03:18: Die Ärzte haben tolle Arbeit geleistet, Hut ab, was die können und ich war natürlich ein bisschen verunsichert vor dieser Operation wie der Arzt erklärt hat.

00:03:35: Ich sage Ihnen jetzt wieder, es geht stellen sie sich eine Tischlerwerkstatt vor Da gibt es einen Bohrer, da bohren wir in den Kopf.

00:03:44: Dann kommt eine Stichsäge dann schneiden wir so eine Platte raus und dann können wir zugreifen und dann operieren wir.

00:03:55: das hört sich irgendwie

00:03:58: ja

00:03:59: sehr sehr.

00:04:00: Sie hatten ja

00:04:03: einen Sohn, der selber Mediziner war.

00:04:07: Der hat sich das wahrscheinlich schon bestärkt und gestärkt?

00:04:10: Ja natürlich!

00:04:13: Und er wusste auch dass ich ... Ja, eigene Wege gehen werde.

00:04:20: Aber für mich war klar dass die klassische Schulmedizin zuerst kommt und mein Sohn hat noch der Operation auch eingefordert das ich einen Durchgang chemo und einen durchgang strahlen machen muss

00:04:38: Und sie haben geflückt.

00:04:40: Ich habe gefolgt, weil er gesagt hat, sonst bin ich da böse.

00:04:44: Und ich hab gesagt wie wisst man Böses sein wenn es da neben geht und ich bin nicht mehr hier.

00:04:50: Nein, ich habe gevolkt und das ist auch ganz wichtig!

00:04:57: Ich habe die Chemo- und die Strahlen dann sehr ernst genommen.

00:05:08: Und die Strahlen, das habe ich schon von zu Hause aus gemacht weil ich zwei Tage nach der Operation das Krankenhaus verlassen habe.

00:05:17: Ich hab gesagt gesund kann ich nur zuhause werden und nicht im Krankenhaus.

00:05:22: Und ich habe also eine Chemo in bilden bekommen, ich weiß nicht mehr wie die Geheißnahme.

00:05:27: es war jedenfalls ein Versuch und da behandelnde Arzt hat zu meinem Sohn gesagt wenn's der Papa nicht vertrocknet setzt man's ab Und ich habe sie aber gut vertragen.

00:05:41: Ich bin in Wels, wir wohnen im Fünfzig Meter von der Traun entfernt.

00:05:48: Das ist mein Heimatfluss aus Badaussee und ich wollte die Chemo-Tabletten immer beim Fluss nehmen.

00:05:56: Da sehe ich ins Grüne das Wasser, die Bäume... ...ich seh es alles im

00:06:02: Fluss

00:06:03: und ich habe die Chemos dann so genommen Und habe jetzt zu mir gesagt, und jetzt arbeite ich mit.

00:06:11: Ich unterstütze die Chemowirkung dass wenn wir irgendwo noch ein Restpartikel kennen oder irgendwas finden das das vernichtet werden kann.

00:06:25: Und hab also da wirklich das bewusst aufgenommen.

00:06:29: Also Sie haben sich total damit beschäftigt?

00:06:32: Wie

00:06:33: jeder

00:06:34: Faser des Körpers diesen Krebs bekämpft!

00:06:36: Genau.

00:06:37: Und habe dann nach einer Viertelstunde Wirksamkeit eine Flasche Wasser mit gehabt und das habe ich dann hineingedrunken um so die Chemo wieder schnell aus dem Körper zu bekommen.

00:06:56: Einfach gesagt, dass sie vorher wirklich intensiv wirkt und anschließend das unter Anführungszeichen medizinische Mittel, aber zugleich auch etwas Gift aus dem Körper wieder so schnell wie möglich rausbekomme.

00:07:13: Auch bei den Strahlen war das gleich... Ich bin dort gelegen und habe gesagt jetzt alles absuchen ihr Strahlin'.

00:07:22: Strahlt alles.

00:07:23: auch ich unterstütze euch!

00:07:28: Ich bin das gewohnt, als Schamane bin ich viel in den Körper gereist wenn ich woanders was hatte.

00:07:34: In einer Orangenkapsel und habe dort mitgeholfen und so habe ich mir das auch vorgestellt und bei dieser Bestrahlung wie ich gewartet habe das war das Warten war immer der schlimmste weil die anderen Patienten die gekommen sind Ja, herumgehangen.

00:07:58: Man hat gesehen da gibt es bei vielen überhaupt keine Lebenslust mehr.

00:08:04: und unter anderem war das so ein alter Mann mit Stoppelbad und der wurde im Rollstuhl hereingefahren und er hat gemurmelt.

00:08:18: und ich steh auf und gehe zu dem hin und sage was murmeln sie da?

00:08:25: Und er sagt Ich kann immer, ich wühne immer.

00:08:30: Und ich habe ihn geantwortet, ich werde ihrer kaum vernehmbaren Stimme Gehör verschaffen.

00:08:38: und das war der Auslöser für die Sterbehilfe-Bedition, die ich da gestartet habe.

00:08:46: Ich hab mir gedacht, ich muss solchen Leuten, die sich nicht artikulieren können mehr, denen muss ich helfen.

00:08:53: Also ich hab bei der Sterbehhilfe gar nichts zu an mich gedacht, sondern hab eher diesen Mann

00:08:58: gesehen.".

00:08:59: Und das war ... Sie wollten ja das nach Schweizer Vorbild also in Österreich etablieren sozusagen?

00:09:04: Da hat sie Pressekonferenzen gegeben.

00:09:06: Ah, es gibt jetzt den assistierten Suizid.

00:09:09: Also das hat schon was bewirkt oder?

00:09:11: Es hat etwas bewirkte und ich sage immer weil vorher wurde mir gesagt was willst du als Einzelner da machen?

00:09:20: Und ich habe gesagt es muss immer einen geben der beginnt und dann hängt sich was an.

00:09:27: und ich wusste ja dass ein Jurist in Wien ein Anwalt einen Prozess führt.

00:09:36: Ich habe dann auch erfahren, es gibt schon eine Organisation in Tirol die auch in diese Richtung kämpft und ich hab halt versucht so ein bisschen Medienarbeit zu machen mit folgenden Hintergedanken.

00:09:51: Der Richter der entscheiden muss oder auch die Politiker der entscheiden müssen ob sowas kommt, die hören ja auch oder wollen die Stimme des Volkes hören Braucht man nicht, braucht man nicht.

00:10:07: Ist es nicht?

00:10:09: Dann tun sich die Leicht und sagen eine Sterbehilfe wird es da nicht geben.

00:10:14: das wird nicht gewünscht.

00:10:16: Und ich habe deshalb gekämpft dass es diese andere Seite auch gibt

00:10:21: Dass man das hören kann

00:10:22: dass man das führen kann.

00:10:23: und wie man hört würde dieser assistierte Suizid also der wird ja unter anfänglich angenommen und stellt für viele Menschen schon einen bei einer schweren Erkrankung schon eine Erleichterung da, dass es diesen Weg gibt.

00:10:38: Also

00:10:39: nicht, dass man gleich beschreitet aber das man im Fall des Falles diesen Weg beschreiten kann?

00:10:45: Ich bin da auch sehr froh weil ich weiß ich habe auch da einigen geholfen Es gibt eben Erkankungen Da geht's nicht mehr weiter wird auch bei mir irgendwann so sein und wenn ich einmal nicht mehr aufstehen kann und nur noch lege, das Bild hatte ich auch vor mir.

00:11:04: Ich lege nur noch, bekomme vielleicht nichts mehr mit dann kommt die Familie es kommen die Kinder, die Frau, die Einzelkinder und ich weiß wie.

00:11:14: solche Besuche sind sehr unangenehm.

00:11:18: niemand will dass... ich kann mich da nicht mehr äußern dazu.

00:11:22: nein also das brauche ich nicht.

00:11:24: Da würde ich mich lieber zu einem bestimmten Zeitpunkt von der Familie verabschieden und dann die Handbewegung

00:11:32: machen.

00:11:34: Apropos Familie, Sie haben ja auch Enkelkinder?

00:11:36: Ja!

00:11:37: Und wie sie sich mit Ihrer Frau kümmern und die geben Ihnen auch Kraft?

00:11:41: Die geben mir viel Kraft.

00:11:44: ich habe meine beiden Söhne kaum erlebt als Kinder und die Entwicklung weil ich beruflich sehr viel unterwegs war.

00:11:55: Ich habe damals schon gesagt, ich werde das alles gut machen bei meinen Enkelkindern.

00:12:01: Und das kann ich jetzt wirklich und das mache ich sehr gerne.

00:12:05: Das ist auch gut weil da ein Stück von dieser Thematik immer wieder wegführt.

00:12:12: die Kinder macht Spaß, ich mache Spaß mit ihnen.

00:12:18: Ich sage Ihnen aber auch, was ich schamanisch arbeite mit der Trommel.

00:12:23: Dass man da reisen kann in andere Welten wie sie zwei Jahre alt waren und bei uns öfter am Wochenende wo wir aufgepasst haben.

00:12:33: Da habe ich einmal gesagt wollte ja meine Schamannentrommels sehen?

00:12:38: Ja natürlich!

00:12:39: dann habe ich der Schamannentrommel geholt und hab einmal draufgeklopft.

00:12:44: Gut, das klingt aber schön!

00:12:46: Das macht einen guten rhythmischen Gang... Und ihr schließt die Augen und schaut ob er mit diesem Gang schnell in das Träume landkommt.

00:12:58: Ich habe keine fünf Minuten Trommeln müssen und beide haben fest geschlafen.

00:13:04: Und es ist noch so in den Kindern drinnen.

00:13:08: Sie wissen dass sich ihnen gute Vibrationen geben kann und der Mensch lebt ja aus solchen Vibationen.

00:13:20: Und bei einem gemeinsamen Urlaub vor kurzer Zeit, wo wir im Pool gespielt haben habe ich mich dann auf der Sonnenliege ausgerastet und das hingekommen und lehnen sich an dass es Hautkontakt gibt.

00:13:36: Weil sie wissen da gibt's gute Vibrations von mir.

00:13:40: Die Frequenz muss man dann immer wieder neu suchen.

00:13:43: Die Gemeinsame, vor allem wenn mal irgendwas hat.

00:13:48: Also Sie haben immer gesagt ... Sie waren damals zweiundsechzig bei der Diagnose.

00:13:52: Sie wollen den siebener vorn stehen haben und erleben und da darf ich ja gratulieren es ist Ihnen gelungen?

00:13:58: Ja danke schön!

00:13:59: Ich habe den siebner vorne und seit ich den vorne hab weiß ich... ich bin eigentlich zurückhaltend gewesen und das will ich auch jeden sagen ganz wichtig ein Ziel zu haben.

00:14:14: Das Ziel so genau wie möglich zu formulieren, weil es uns keine mit Pfeil und Bogen irgendwo hinschießen hat.

00:14:21: immer behaupten ich habe getroffen also ich brauche die Zielscheibe ich muss wissen wo da zwölf ist und das muss sich stark visualisieren kann man mit so einer Zielformulierung sehr viel erreichen.

00:14:39: Und ich habe das Ziel so formuliert, ich habe gesagt, ich möchte so wie ich jetzt gelebt habe noch einige Jahre leben und es sollte jedenfalls der Siebener vorne stehen.

00:14:56: Das habe ich jetzt erreicht aber Ich habe noch nicht genug.

00:15:00: Das Siemer steht ja zehn Jahre voran

00:15:03: und

00:15:03: das hoffe ich, dass sich das auch noch ausschöpfen kann.

00:15:07: Haben sie noch Nachkontrollen im Spital oder ist es irgendwann beim Glioblastum zu Ende?

00:15:11: Dass man sagt okay das ist jetzt geheilt.

00:15:14: Nein die Ärzte wollen immer noch nachkontroln.

00:15:17: wir sind von kürzeren Rhythmen.

00:15:19: Die waren früher so vier Monate dann auf fünf Monate, auf sechs Monate und pendeln jetzt irgendwo zwischen sechs- und acht Monate.

00:15:30: Weil die Ärzte auch sagen ich würde das ja als erster spüren wenn im Kopf irgendetwas stimmt.

00:15:38: Die wissen inzwischen dass sich sehr auf meinen Körper höre Und das ist auch eine wichtige Aussage.

00:15:46: Jeder sollte auf seinen Körper hören.

00:15:49: der Körper sagt sehr viel was man gerne in der Hektik des Tages überhört.

00:15:56: Ja, das klingt sehr einfach ist es aber glaube ich nicht oder?

00:16:00: Weil da könnte man dann auch hypochondrisch werden wenn er jetzt genau auf meinen Körper her und jetzt mal denkt ui!

00:16:07: Da wächst was?

00:16:08: Ja na so ist das nicht gedacht sondern der Körper...wenn's wirklich um also wenn's um kleine Bewegchen geht dann könnten wir sagen der Körper Ja, da will er halt ein Pflaster über eine Wunde.

00:16:23: Das ist nicht weiter blutet aber der Körper, der schreit sonst, der setzt sich durch, meldet sich emotional wenn es wirklich etwas hat.

00:16:37: Hat diese Diagnose ihr Leben verändert?

00:16:42: Wir hatten ja schon mehrere Gespräche die wir geführt haben im Zuge dieses Podcasts wieder gesund zurück ins Leben und das Sorge mir fast alle, ihr Leben irgendwie verändert.

00:16:56: Sie haben einen anderen Beruf, die Nächsten ... Haben sie eher zurückgezogen von den Freunden?

00:17:06: Es gab schon alles!

00:17:09: Wie war das bei Ihnen?

00:17:10: Ja, bei mir ist es ähnlich... Ich bin froh, dass ich da gerade in Pension gegangen bin.

00:17:22: Sonst wird man vielleicht immer so angeschaut, dass ob man immer ganz leistungsfähig ist und es ist ja auch nicht angenehm.

00:17:31: Und so kann man heute ein neues Leben beginnen – das Leben ändert sich ja immer aber in so einer Situation halt besonders stark!

00:17:43: Es gibt ja auch positive Situationen wo der Spruch stimmt.

00:17:47: Es gibt Situationen Da teilt sich das Leben in einen davor und ein danach.

00:17:53: Ein solches ist zum Beispiel die Geburt eines Kindes, weil da müssen die Eltern dann auch vordrehen abstreichen.

00:18:03: Dort gibt es ja dann ein Kind und bei einer schweren Erkrankung ist es etwa ähnlich.

00:18:11: man kann viele Dinge nicht mehr so machen wie man sie gemacht hat Fortgehen mit Freunden Stundenlange bei Sammelsitzen, Spaß machen.

00:18:25: Das mache ich schon auch noch gerne aber zu lange halte ich es nicht aus.

00:18:30: Also das sind schon diese Auswirkungen ein bisschen oder man wird ja auch älter vielleicht?

00:18:35: Nein das sind die Auswirkung ein bisschen weil... Ich weiß nicht wie ich es am besten sagen soll.

00:18:54: Ja, weil man ganz einfach an das reagiert.

00:18:58: Man weiß dass das Leben andere Prioritäten hat.

00:19:02: Das kann nicht immer der Spaß sein.

00:19:06: Es kann nicht alles so lange dauern und ja, das muss man ganz einfach berücksichtigen.

00:19:15: Das muss ich beim Sport berücksichtigen bei Bergtüren wo früher ich auf die Kollegen gewartet habe.

00:19:23: Jetzt müssen Sie langsamer gehen oder dann auf mich warten, aber in einer guten Freundschaft lässt sich das alles aussprechen.

00:19:33: Und Ihre Frau?

00:19:34: Wie hat sie diese Situation erlebt?

00:19:37: Das ist ja auch oft schwierig als Angehöriger.

00:19:40: Ich sage immer die Angehöregen sind die Ärmsten weil meine Frau und auch meine Söhne inklusive Schwiegertöfter, die Enkelkinder noch nicht so.

00:19:55: Aber bei jeder Kleinigkeit... also ich bin bei denen immer am Radar und wenn ich irgendetwas mache was ich sonst nicht mache von Handbewegung oder beim Essen sonst irgendwas hast du ja nichts ist er alles in Ordnung.

00:20:17: Also das dresst sogar ein bisschen.

00:20:19: Aber andererseits verstehe ich so und die machen sich halt Sorgen, das ist auch schön.

00:20:25: aber ich sage immer Sorgen machen wenn es wirklich einen Grund dafür gibt ob er nicht immer irgendetwas herbeiziehen an Harn und Sorge machen hat dann ist ja alles in Ordnung.

00:20:37: Das kann man ganzes natürlich vorstellen weil es ja so eine Diagnose ist bei dem man ja kaum jemanden kennt Diagnose überlebt hat.

00:20:48: Ist sie kennen Sie jemanden oder haben Sie jemals eben jemanden kennengelernt im Spital?

00:20:53: Oder durch die Erste, der ein Glioplastum überlebte?

00:20:56: Nein ich kenne niemanden und...

00:21:02: Aber Sie würden sich glaube ich wünschen dass Sie von den Ärzten nochmal eingeladen werden im Neurometcampus.

00:21:07: das man sagt ja dass Sie Positives erzählen könnten.

00:21:14: Ja, weil ich glaube, dass es nicht nur um Fakten und Werte geht sondern es geht auch um eine Person mit ihren Emotionen, Schwingungen.

00:21:29: Also so diese Dinge die im feinstaublichen Bereich sind wissenschaftlich noch nicht ganz durch aber irgendeine Erklärung muss es ja geben das ich noch gebe und viele andere nicht mehr.

00:21:44: Und also da glaube ich wäre es ganz gut, wenn man auch ein bisschen darauf schaut auf diese Person anonymisiert und sagt was

00:21:57: macht

00:21:58: die Anders.

00:21:59: Können wir da irgendetwas verwenden für Ansätze bei anderen Patienten?

00:22:05: So groß wie Sie diese Chemo genommen haben, wie sie die Strahlentherapie so verarbeitet haben mit sich selbst das ist ein anderer Ansatz.

00:22:14: dass sie das jemandem weitergeben könnten?

00:22:17: Ja,

00:22:17: und die meisten fürchten sich ja.

00:22:20: Und ich habe gesagt, ich habe jetzt volles Vertrauen in die Wissenschaft, in die Medizin, in diese Chemie was da bei vielen Überprüfungen bestanden hat und was bei vielen hoffentlich schon geholfen hat.

00:22:38: Und das wird bei mir auch helfen.

00:22:40: und bei mir wird es besonders helfen, weil ich werde das unterstützen.

00:22:47: Mit Ihrer inneren Kraft?

00:22:48: Mit meiner inneren Kraft mit dem Wollen, mit dem Programmieren – man kann sich ja auch dafür programmieren, dass das besonders hilft!

00:22:57: Und ich habe damals ja kürzere Haare gehabt….

00:23:00: Genau,

00:23:01: wie ich

00:23:01: sie heute gesehen habe, hab ich kaum erkannt ….

00:23:04: Das

00:23:04: war aber nicht der Ausfall von der Chemo oder den Strahlen Da habe ich kein Herrchen verloren.

00:23:10: Ich hatte die Windbahnen, ich hatte die kurzen Haare und Frauen oder auch Männer mit langen Haaren, die da Haare verlieren sind ja not amused Und ich hab nichts verloren.

00:23:25: vielleicht ist das auch dieser Zugang, den man da hat Der Körper, das dann besser wegkriegt.

00:23:31: Und da dachten sie sich jetzt los ist, gleich wachsen?

00:23:34: Das hat dann so ein bisschen gedauert.

00:23:37: Irgendwann bin ich dann einmal im Sommer bequem gewesen und dann haben die Schwiegerdöchter gesagt, dass passt ja eigentlich ganz gut.

00:23:46: Ich will sagen, dann lass ich Sie noch ein bisschen stehen aber in Wahrheit beim Sport.

00:23:52: behinderns schon und dann beim Brausen nachher braucht man halt ein bisschen länger.

00:23:56: Aber Sie fahren noch immer sehr gern mit dem Fahrrad?

00:23:59: Ich fahre, ich bin also jetzt in dieser Woche jeden Tag gefahren wieder bei der Hitze.

00:24:08: heute nur eine kleine Tour, also eine halbe Stunde und ja da trete ich halt so einen Zweiundzwanziger, Vierundzwziger Schnitt und mehr.

00:24:23: Ich würde auch gerne ein bisschen mehr fahren, das untersagt mir aber meine Frau weil ich nichts an den Rippen habe wenn ich es einmal brauche.

00:24:33: Ich esse aber viel und ja meine Frau sagt dass ist nicht zuviel.

00:24:39: Das redest du dir ein!

00:24:40: Es sind immer nur halbe Portionen.

00:24:43: Aber ich esse gerne schmeckt mir gut.

00:24:46: Ja mein Gewicht kann gerade halten.

00:24:51: Das baue man wahrscheinlich immer so, oder?

00:24:53: Das war immer so.

00:24:54: Ja

00:24:56: und

00:24:58: ja ich fühle mich auch gut und nicht schlecht dabei.

00:25:02: Sie haben gesagt ein bisschen was spüren sie schon noch durch diese... Was hat sich genau verändert von der... Ist die Kondition?

00:25:09: ist er nicht weniger geworden?

00:25:10: Die Konditions ist nicht viel weniger geworden.

00:25:16: Die Kraft ist ein bisschen weniger geworden.

00:25:20: Also dass man gespürt, das ist ein bisschen...

00:25:22: Ja, weil ich Kraft in den Händen brauche oder wenn ich Rad fahre so eine Mountainbike-Tour.

00:25:30: Da merke ich, dass nach einer halben Stunde die Arme bis dort zu den Schultern, dass das ja müde wird.

00:25:39: Dann muss ich halt eine kurze Pause machen und dann geht es weiter.

00:25:43: In den Füßen habe ich nur

00:25:44: einen Knochen.

00:25:45: Und sie sind ja gerne im Baraussee?

00:25:47: Sie sind der gebürtige Barausee?

00:25:50: Gibt Ihnen diese Umgebung auch viel Kraft?

00:25:53: Ja, ist meine Heimat.

00:25:55: Ich liebe Sie und ich blühe auf wenn ich reinkomme.

00:26:01: Und es gibt insofern viel Kraft.

00:26:03: Ich kann jetzt wieder was sagen, was für viele vielleicht eine Hilfe sein kann.

00:26:09: Mein Leben besteht darin dass sich zweimal ein Tag für die Gesundheit arbeite.

00:26:18: Ich muss jetzt auch schon aufpassen, nicht gegen die Krankheit sondern für die Gesundheits.

00:26:23: Gegen die Krankheits sollte man gar nichts sagen.

00:26:25: das kann der Kopf wieder nicht umrechnen und dann fasst er das krank auf.

00:26:30: also dass ich für die gesundheit arbeide.

00:26:34: Und da sieht so aus wie ich bin meistens um sechs munter.

00:26:39: Da schläft meine frau sonst wohnt niemand bei uns.

00:26:42: mehr schläche ich mich raus, runter im Badeau See ist das besonders schön.

00:26:50: Dann stehe ich auf der Terrasse, schaut zum Toten Gebirge und mache einen Sonnengruß.

00:26:59: Altem Yoga?

00:27:02: Nein, ich mache da nicht Yoga sondern für mich ist es so ein shamanischer Sonnegruß wo ich dortstehe und zuerst sage Schmerzen, Krankheiten, negative Gedanken wusste ich in das Universum raus.

00:27:25: Dann wird den Körper Platz und dann mache ich so einladende Bewegungen von der Erde also vom Inneren der Erde bis zum Universum und zur Sonne hin und sage uns alle heiligenden und kräftigen Energien Nimm mich in den Körper auf und das halte ich dann zwei, drei Minuten an.

00:27:52: Und dann atme ich wieder normal.

00:27:54: Das ist das Erste was ich mache.

00:27:57: Das Zweite was Ich mache... ...ich spreche den Schöpfer an!

00:28:05: Und sage.. ..Ich vertraue der Schöpfung.

00:28:13: Das kann man vielleicht auch eine Religion zuordnen.

00:28:17: Sind Sie religiös?

00:28:18: Ich bin religiöse, ja aber ich kann mich nicht mehr so ganz verurten wo das ist weil dann geht es weiter und dass habe ich von einer anderen Religion... ...ich vertraue damit mir als Teil der Schöpfung und ich vertraube meinen persönlichen Heiler.

00:28:44: Und dann kommt so eine letzte Sequenz, ich danke dir mein Schöpfer für das gute Leben.

00:28:54: Für die schöne Welt!

00:28:57: Ich danke dir dass du so auf uns acht gibst und ich bedanke mich insbesondere dafür, dass du mich wieder ganz gesund werden ließest.

00:29:10: Und ich glaube so Danke sagen an wen auch immer können wir fast nicht mehr, weil das ist nicht mehr so modern sich für irgendetwas zu bedanken.

00:29:21: Und ich glaube aber trotzdem dass das in diesem Zusammenhang wichtig ist.

00:29:26: Ich glaube es ist ein sehr schönes Schlusswort.

00:29:31: oder Sie wollten... war das die erste Sequenz?

00:29:34: Nein, ich möchte zu... ich bin Teil der Schöpfung.

00:29:42: daher vertraue ich mir und vertraue meinen persönlichen Heiler, da wollte ich noch was dazusagen.

00:29:53: Es haben vor zwei Jahren, also vor meiner Erkrankung, wenn ich von einem persönlichen heiler gesprochen habe, den ich habe, da haben alle gelächelt.

00:30:10: Dann hab' ich gesagt, ihr müsst nicht lächeln und neidisch sein!

00:30:14: Ihr habt ja auch

00:30:16: einen!".

00:30:17: Nur habt ihr noch keinen Kontakt mit dem oder keinen bewussten Kontakt.

00:30:23: Und habe denen dann erzählt, ich hatte ja einige Vorfälle im gesundheitlichen Bereich wo ich den persönlichen Heiler auch schon angesprochen habe und wo er mir gut helfen konnte und das hat man alles bei der Diagnose in dieser Situation geholfen.

00:30:40: Ich wusste auf den kann ich mich verlassen.

00:30:45: Ich hatte mal eine Bandscheibe im Vorfall

00:30:48: L.V.,

00:30:49: oder so die üblichen ...

00:30:52: Und

00:30:53: mein Sohn hat mir auch schon mal einen Operationsdermin geschaut und dann habe ich in letzter Minute abgewunken, habe gesagt Nein, ich bin noch nicht zu weit!

00:31:04: Ich versuche es mit einer Therapie und mit meinem schamanischen Wissen.

00:31:10: Ich bin dann zu einem Therapeuten gegangen.

00:31:13: Zum Physiotherapeutin?

00:31:14: Physiotherapeuten, der hat mir jetzt zwei oder drei Übungen gezeigt und sie haben sehr gut gegriffen, wo ich bei den zwar dreimal ob ich die Übung richtig mache – das war gut!

00:31:26: Und ich bin.

00:31:28: jeden Abend wenn ich ins Bett gestiegen bin habe ich mich hingelegt und bin mit meinem Geist so in einer orangen, wärmenden Glocke die Wirbelsäule runter bis zur Stelle wo der Bandscheimvorfall war.

00:31:49: Ich bin dann dort im Kanal gesessen und habe herumgeboxt und gedrückt und ja alle möglichen Bewegungen gemacht ausreiben und alle haben gesagt du wirst nie wieder Squash spielen können.

00:32:10: Das hat mich so gejagert und hätte mich fast maßlos

00:32:14: enttäuscht.".

00:32:15: Weil das war mein Leben, ist es jetzt auch noch.

00:32:19: Wirklich?

00:32:20: Ich bin

00:32:20: nur immer so gut.

00:32:21: Nicht mehr so viel...

00:32:22: Haben Sie da noch Partner oder spült überhaupt noch?

00:32:24: wer so gut?

00:32:24: Es gibt noch einen Partner und den versuche ich jetzt zu überreden dass wir auf Badr Dennis umsteigen weil das nicht ganz so anstrengend und es gibt mehrere Partner weil das ist ja ein moderner Aufstrebender Sport und dass wir da weiter tun Und alleine, das hat mich so herausgefordert dass ich gesagt habe zu mir was erzähnt die für einen Platz sind.

00:32:48: Was in welche Schublade schieben mich die da rein?

00:32:55: und hab gearbeitet zwei drei Wochen und dann habe ich gemerkt ich bin voll beweglich es ist gut es ist alles da und bin wieder zum Squash gegangen.

00:33:09: Unter zweites Erlebnis hatte ich, ich hatte mir beim Squash das war im Nachhinein dann die Achillesäne abgerissene Linke und es ist die stärkste Säne des Körpers.

00:33:21: Und da muss schon viel Kraft dahinter kommen dass sie abreißt.

00:33:24: Das hat ein Riesenschnalzer gemacht und ich habe gewusst, dass jetzt die Achilesäne bin nicht mehr draufgestiegen und bin so gehumpelt zum Auto.

00:33:35: mein Squash-Kollege hat mich zum Krankenhaus gebracht.

00:33:42: Dort waren dann Unklarheiten, die wollten mich gleich operieren.

00:33:48: Ich habe gesagt ist das zu operieren oder kann man da nicht vorher feststellen?

00:33:55: wenn es so gerissen ist dass die Sehnen so stehen?

00:33:58: Dann muss ich sie nicht zusammenziehen, dann kann ich mit einer Spitzfußstellung also die Zehen so runter geben kommt der untere Teil hoch und die Enden kommen wieder so her.

00:34:12: Das ist die konservative Methode, das habe ich mit den Orts dann abgeklärt in Lenz.

00:34:17: Das habe ich gemacht und das erkläre ich viel und die verstehen das dann mit dem persönlichen Heiler.

00:34:25: und ich sage, operiert muss nur werden weil man quasi die Enten von da und dort zusammenbringen muss.

00:34:35: Das macht der persönliche Heiler.

00:34:38: Nicht der Faden, sondern das macht ein persönlicher Heiler und bei mir war es nicht erforderlich weil das eben so gestaunt ist.

00:34:47: Spitzfrustellung steht zusammen und der persönlichen Heiler schweißt das quasi wieder zusammen.

00:34:55: und da menschliche Körper ist ja auch so gebaut dass er perfekt funktionieren soll.

00:35:02: Was nicht immer gelingt, aber trotzdem mit dem persönlichen Heiler.

00:35:07: und jetzt hat sie die medizinische Wissenschaft damit beschäftigt und sagt ja dann gibt es das ist der Vargus Nervus.

00:35:17: Herzlichen Dank Herr Frömmrich!

00:35:19: Das war sehr interessant mit den persönlichen Heyler.

00:35:22: wir rufen unsere Zuhörerinnen und Zuseherinnen und zuhörern können ein bisschen was mitnehmen?

00:35:30: Und auch den inneren Heiler aktivieren, wann es einmal drauf ankommt.

00:35:35: Dass man den mitnimmt ins Krankenhaus?

00:35:37: Ja genau!

00:35:39: Da sollte man im Krankenhaus schon alles haben und die Macht der Worte nicht vergessen.

00:35:46: Das übersieht jeder und niemand kann sich das auch vorstellen dass man da auf anderer Ebene sich selbst zu programmieren kann auf gesund wie ich das eben zweimal am Tag mache.

00:36:00: Immer noch!

00:36:01: Genau, das werden wir jetzt klein machen und gegend gesund hinaus aus diesem Podcast.

00:36:05: Dankeschön.

00:36:07: Und ich bedanke mich.

00:36:08: Ich bedanque mich.

00:36:10: Danke schön.

00:36:10: Das war Gesund und Glücklich.

00:36:12: Alle Folgen findest du auf nachrichten.at.

00:36:14: slash podcasts.