Gesund und glücklich

Gesund und glücklich

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Bevor es losgeht, eine Frage.

00:00:03: Hörst du uns oder siehst du uns eigentlich schon?

00:00:08: Diesen Podcast gibt es ab sofort auch als Videopodcast.

00:00:12: das heißt Du entscheidest ob Du uns weiterhin hören willst oder ob du uns auch als Video anschauen möchtest.

00:00:20: Möglich macht dieses wunderschöne neue Videopodcast-Studio mit freundlicher Unterstützung der Firma Fotokücher, dem Experten rund um alles wenn es um Fotografie und Videos geht.

00:00:31: also danke dafür!

00:00:33: Also ab sofort hören wir uns nicht nur sondern wir sehen uns und jetzt geht's los.

00:00:38: viel Spaß

00:00:40: gesund und glücklich.

00:00:41: Der Gesundheitspodcast der Oberösterreichischen Nachrichten für mehr Wohlbefinden mit Barbara Rohrhofer.

00:00:50: Sehr geehrte Damen und Herren, herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts.

00:00:55: Gesund und Glücklich!

00:00:57: Die Krebshilfe Oberösterreich feiert heuer also in diesem Oktober ihr sechzigjähriges Bestehen.

00:01:04: Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass für einen Rückblick, für eine Bestandsaufnahme und für einen Ausblick in die Zukunft nicht nur der Krebshilfe sondern auch von dieser Erkrankung um die sich die Krebs Hilfe kümmert.

00:01:17: Es freut mich sehr dass ich zu diesem Anlass die ehemalige Präsidentin der Krebshilfe Oberösterreich, Onkologin Frau Doktorin Gertraud Tschurchenthaler bei uns begrüßen darf.

00:01:27: herzlich willkommen!

00:01:28: Danke Und den amtierenden Präsidenten der Oberösterreichischen Krebshilfe, Urologieprima Stefan Krauser.

00:01:35: Der im Keppler Uniklinikum tätig ist.

00:01:38: Den darf ich auch im Studium begrüßen.

00:01:39: Herzlich willkommen Herr Professor!

00:01:41: Dankeschön

00:01:43: Frau Dr.

00:01:44: Churchill-Dahler.

00:01:45: Sie haben bereits vor mehr als fünfzig Jahren ihr Medizinstudium abgeschlossen.

00:01:50: Haben jahrzehntelang als Krebsexpertin im Ordensklinikum Linz gearbeitet.

00:01:55: Was war am Anfang Ihrer Karriere als Onkologin zu der größte Herausforderung bei einer Krebsdiagnose?

00:02:03: Das war einerseits die Übermittlung an Patientinnen und Patienten, andererseits die unterschiedlichen Ansichten der Kollegenschaft inwieweit man überhaupt von der Diagnose sprechen sollte wie viel man mitteilen sollte und welche Aussichten man besprechen sollte.

00:02:24: Ich habe immer gehört von den Großeltern, denen würde die Diagnose gar nicht mitgeteilt oder den Urgroßeltern.

00:02:31: Da hat man gesagt sie sind krank?

00:02:34: Das hat es nur teilweise gegeben.

00:02:36: vor allem im Zusammenhang mit Behandlungen ist mehr und ausgedehnter über die Erkrankung gesprochen worden und auch mehr erklärt wurden wozu die Behandlung erforderlich sind.

00:02:49: Das galt ein bisschen als unaussprechliches Tabu, eine Krebserkrankung.

00:02:54: Es wurde tabuisiert.

00:02:56: Wie und durch was hat sich das die gesellschaftliche Wahrnehmung und die Kommunikation verbessert?

00:03:03: Ist es auch ein Verdienst der Krebshilfe?

00:03:06: Ja aber es ist auch ein Verdienst von Ärztinnen und Ärzten und von Patienten selber, die heute sehr viel mehr über ihre Erkrankungen wissen Und auch eher mitarbeiten und damit auch eine Stütze sind im Rahmen der Behandlungsplanung.

00:03:27: Das haben Sie ja in den vergangenen Jahrzehnten, also zwei, drei Jahrzehn, die immer wieder auch prominente Persönlichkeiten sozusagen geoutet und dann für mich gesagt ich habe Krebs.

00:03:38: Und gerade beim Thema Brustkrebs ist das glaube ich sehr viel vorangegangen in dieser Hinsicht.

00:03:46: Wie haben sie das erlebt?

00:03:48: Ich habe das so erlebt, dass am Anfang Pominente sogar mit... Verkleidung mit Berücke zur Behandlung kamen, um nicht erkannt zu werden.

00:03:59: Und zwischenzeitlich ist es durchaus so dass viele Frauen bereits von Anfang an sagen ich habe diese oder jene dumme Erkrankungen und damit auch der Öffentlichkeit zu verstehen geben Sie kämpfen selber sie bemühen sich und sie erwarten das schon auch von der Umgebung dass das akzeptiert und geschätzt wird.

00:04:20: Das macht es auch für andere leichter.

00:04:23: Menschen hat, wenn man sagt, die hat gesagt, ihr habt das geschafft.

00:04:27: Diese Erkrankung oder der Mann, der hat es geschafft ist das schon eine Stütze gewesen?

00:04:32: Ja und es hat auch Hoffnung gegeben weil jeder, der plötzlich vor der Tatsache steht dass ihm eine Dummergankung mitgeteilt wird hofft natürlich, dass er das überlebt und wieder gesund werden

00:04:45: kann.

00:04:48: Bei welchen Krebs hatte man vor sechzig Jahren, wenn Sie da zurück schauen, ich meine sechszig Jahre können sie schon zurück schauen, aber da wollen sie noch nicht Ärztin.

00:04:55: Aber wo seit die Ärzte sind?

00:04:57: Wo sind dort die Überlebensschasse am meisten gestiegen?

00:04:59: bei welcher?

00:05:01: Ich

00:05:01: glaube dass das bei vielen Erkrankungen der Fall ist also einerseits bei Erkankungen des Blutes zum Beispiel Lymphknottenkrankheiten aber auch bei gewissen Leukämieformen mit besonderen Behandlungsmöglichkeiten andererseits bei Tumoren Die Drüsengewebe betreffen zB Postkrebs Brosterter Krebs auch Lungenkrebs, insbesondere aus drei Gründen.

00:05:29: Der erste Grund ist das die Chemotherapie erweitert und verbessert wurde und dass entsprechende Unterstützungmaßnahmen möglich sind.

00:05:39: Der zweite Grund ist, dass gewisse Kennzeichen in den Tumorzellen erkennbar wurden und damit zum Beispiel gegen Hormonebehandlungen eingeleitet wurden.

00:05:52: und der dritte Grund sind sogenannte Small Molecules bzw.

00:05:56: Antikörper, die direkt einen zusätzlichen Faktor der Tumorzelle angreifen und damit zu verbesserten Ergebnissen führen.

00:06:06: Das Thema ist gefallen das Wortbruchster der Krebs.

00:06:09: Herr Prof.

00:06:10: Krause Sie sind Chef der Urologie im Kepplungeglinikum und beschäftigen sich in dieser Funktion mit vielen Katsynomen, nämlich nicht nur den Brustaderkrebs.

00:06:18: Da gibt es einen Hudentumor oder den Blasentumors.

00:06:22: Beim Brustederkrebs gibt es ja auch unwahrscheinlich viele Fortschritte.

00:06:27: Können Sie uns deinen Einblick geben?

00:06:31: Das ist so dynamisch dass wir im Prinzip jedes Jahr die Leitlinien neuschreiben.

00:06:37: Und das bezieht sich jetzt nicht nur auf die therapeutischen Möglichkeiten sondern auch auf die diagnostische Möglichkeit.

00:06:44: exklusiv darauf, dass wir den Prostatakrebs anders sehen wie vor, sagen wir, zehn, fünfzehn Jahren.

00:06:51: Das heißt, wir behandeln Prostata-Krebspatienten im frühen Stadion inzwischen nicht mehr und beobachten sie nur

00:06:59: noch.

00:07:00: Also wird nicht operiert sofort?

00:07:01: Gar nichts!

00:07:02: Sie kommen jedes halbe Jahr oder schauen aber... Genau

00:07:04: die kriegen eine Diagnose, kriegen meistens eine aktive Beobachtung an die Hand.

00:07:11: Die ist aber sehr unspektakulär und in der jetzigen Zeit reevaluieren wird den Stadis noch mal nach einem Jahr mit einer Biopsie dann meistens, aber dann gehen die Patienten ... sehen wir sie in der Klinik nicht?

00:07:21: Dann gehen Sie in die Niederlassung zum Urologen und werden dort gemunitort und also ... ... ninety-fünfhundert Fälle werden ... ... lebendlang gemunитort.

00:07:31: Das heißt, wir reden dann schon mit einer Fragestellung Was ist das noch für ein Krebs?

00:07:37: Und wir sind vorsichtig zu sagen, es ist kein Krebs.

00:07:39: Weil dann würden sie aus dem Monitoring rausfallen.

00:07:42: aber das sind Sichtweisen die haben sich geändert.

00:07:44: und der zweite Block den Sie schon angesprochen haben natürlich entwickelt sich die Medizin weiter.

00:07:49: und wenn über einen Krebs reden der häufig entdeckte Krebs bei Mann ist da können Sie sich vorstellen dass von Seiten der Pharmaindustrie ein massives Interesse auch an fortgeschrittenen Krebs in der Therapie Option besteht nämlich in der Medikamentusentomotherapie.

00:08:04: Und wenn wir das Rad jetzt weiter drehen, es ist zwar immer... Früher hat man gesagt, man darf nicht sagen.

00:08:09: Man kann was chronifizieren, wenn ein Patient Metastasen hat.

00:08:13: aber wir haben inzwischen Verläufe bei Patienten im fortgeschrittenen Stadium durch Therapiealgorithmen bis hin zur genetischen Behandlung.

00:08:24: die sind auf der einen Seite unglaublich teuer geworden wahrscheinlich auch Frage kann man es noch bezahlen in der Zukunft, aber auf der anderen Seite die Perspektive bei einer fortgeschrittenen Erkrankung ist exzellent geworden.

00:08:37: Die Überlebensperspektive mit einer guten Lebensqualität.

00:08:40: Also

00:08:40: man isst ein chronisch Krebskrank?

00:08:43: Ja!

00:08:44: Man darf es vielleicht... das ist immer ein schwieriges Wort eine Krebserkrankung chronisch zu nennen, aber es läuft darauf raus.

00:08:49: ja

00:08:50: Es läuft auch heraus.

00:08:51: Warum ist die Arbeit der Krebshilfe heute noch genauso wichtig wie die vergangenen Jahrzehnte?

00:08:59: Ich glaube, sie ist noch wichtiger geworden.

00:09:01: Warum?

00:09:02: Weil der Einfluss von außen, der digitale, mediale Einfluß auf die Menschen immens ist und ich weiß nicht ob das immer zur Stabilität einer Verarbeitung einer Erkrankung beiträgt in der Familie beim Patienten selber.

00:09:15: Das heißt über die Krebshilfe kommt wieder die Professionalität auch in der Nachbetreuung von solchen Patienten, von solchen Tragödien, zum Teil auch schwierigen Situationen Hinzu.

00:09:28: und was früher immer schon war ist, dass eine Unterstützung da ist, dann die Beratung da ist.

00:09:32: Aber heute auch eine fundierte Beratungen dahin stattfindet, dass sich Leute ja von außen enorm viele Einflüsse bekommen wenn sie den Computer anmachen oder das Handy anmachen.

00:09:43: Es gab es schon früher also vor zwei Jahrzehnten viele gute Tipps unter Anführungszeichen, wann jemand Krebs hatte.

00:09:49: aber mittlerweile muss das ja unfassbar sein.

00:09:51: Wenn man da googelt, wird man wahrscheinlich nicht mehr fertig.

00:09:53: oder hat die KI befragt?

00:09:55: Ja ja.

00:09:55: KI, Sie kriegen heute Patienten, die kommen mit einem KI-Befund zu Ihnen und sagen bitte beraten sie mich ob dieser Befund korrekt ist.

00:10:03: Und das wie gesagt bei Krebserkrankungen natürlich ein besonders heißes Thema.

00:10:07: Das muss man ganz klar sagen.

00:10:08: Die KI ist auch gar nicht schlecht Aber stellen Sie einer KI die gleiche Frage Mit einem etwas anderen Wortlaut.

00:10:14: Zehn Minuten später kriegen Sie eine andere Antwort.

00:10:16: Jetzt ist die Frage was fängt man jetzt sowas an?

00:10:19: Da ist die Krebshilfe wichtig war sie immer wichtig.

00:10:23: Wie Siege, aber bis vor kurzem waren sie ja noch tätig.

00:10:25: Aber Sie haben gesagt, Sie waren von dem Jahr zwei Tausend Eins bis zu zweitausend Fünf Präsidenten?

00:10:29: Ja.

00:10:29: Bis

00:10:29: zum

00:10:29: Jahr zweitausend Vier.

00:10:31: Und wie haben Sie das damals erlebt?

00:10:34: Damals war schwerpunktmäßig ein großer Punkt, dass Patienten mehr Zeit erwartet haben die auch schon nur begrenzt in Ambulanzen möglich waren.

00:10:45: natürlich auch dadurch, dass nachträglich oft Fragen auftauchen und da hat die Krebsilfe eine neutrale Stelle geboten und wo jemand hinkommen kann, wo ihm in mehreren Bereichen Hilfe und Information ermöglicht wird.

00:11:00: Das waren psychische und psychosoziale Bereiche.

00:11:06: Das war schnelle finanzielle Hilfe aber natürlich auch medizinische Beratung wenn das erforderlich war.

00:11:14: Angehörige und Patienten betroffen.

00:11:16: Und was in Oberösterreich derzeit auffallend ist, dass auch Männer zunehmend mit Fragen kommen.

00:11:23: Ein Drittel zu beratenden sind Männer.

00:11:26: Das hat sich verändert oder?

00:11:27: Ja es hat

00:11:28: sich geändert.

00:11:28: Also früher war es

00:11:29: glaube ich ein Großteil Frauen und jetzt ist schon ein Drittel sind Männer.

00:11:32: die selbst kommen

00:11:33: ja

00:11:35: Mit ihrer eigenen Erkrankung nicht als Beglättung.

00:11:37: Nein sie kommen mit ihre eigenen Ergankungen oder mit ihren eigenen Sorgen und mit ihren Fragen und wollen genaue Informationen haben.

00:11:46: Und es werden ja auch Kinder betreut, glaube ich.

00:11:49: Also Kinder von krebserkrankten Eltern gibt's noch immer Aktionen?

00:11:54: Mama und Papa hat Krebs.

00:11:57: Das ist eine sehr, sehr wahrscheinlich einer der wertvollsten Veranstaltungen, weil dieser Verarbeitungsprozess innerhalb einer Familie mit Kindern ein ganz schwieriger Modus ist.

00:12:10: Ja, ich will nicht sagen dass diese Familien allein gelassen werden aber die brauchen Unterstützung und da ist es wirklich sehr wertvoll.

00:12:15: Das kann man nicht alleine stemmen?

00:12:17: Nein!

00:12:18: Und das gibt Psychologinnen und Psychologen?

00:12:21: Onkelpsychologinnen, glaube ich heiße sie sind speziell geschult für diesen Bereich.

00:12:29: Ich habe gelesen fast jeder zweite Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an Internetkrebsort.

00:12:34: Ich glaube Männer sind vorst so weit.

00:12:36: Fast jeder Zweite Befrauen ist ein bisschen weniger.

00:12:39: verliert die Krankheit dadurch an Schrecken?

00:12:44: Oder wenn das so viele sind, ist es die bessere Diagnose oder kommt man mehr drauf.

00:12:56: Wahrscheinlich kommt man früher darauf was natürlich ein Vorteil ist.

00:13:00: Das Zweite wir leben in den Industrieländern wo einerseits Umfeld Einflüsse andererseits aber das zunehmende Alter eine Rolle spielen.

00:13:11: Viele Patienten hätten in jungen Jahren ihre Erkrankung nicht erlebt.

00:13:16: und das dritte ist vielleicht, dass die Toleranz größer wurde.

00:13:23: Es ist nicht komplett interpüsiert aber es ist doch besser geworden im Zusammenhang mit Gesprächen, mit Offenheit der Gesellschaft auch mit Vorbildern.

00:13:33: Das

00:13:34: ist die steigende Lebenserwartung oder immer auch Hacken?

00:13:37: Das ist mein Erlebte-Seinenkrebs.

00:13:40: Was sagen Sie da?

00:13:42: Ist das einfach so, wo ist so der Gipfel an Krebserkrankungen.

00:13:45: Viele sagen zwischen frucht und sechzig sind am gefährlichsten.

00:13:48: Stimmt das?

00:13:49: Ja also ich glaube tatsächlich schon dass es eher ein altes Thema ist.

00:13:54: aber sie haben natürlich auch spezielle Krebsarten.

00:13:56: Ich sag mal nur in meinem Fachgebiet der Hodenkrebs kommt bei einem jungen Mann vor und als ältere Mann eher die Ausnahme.

00:14:03: Aber der Hodenkrebs ist noch relativ seltener Krebs im Vergleich zum Brossata Blasen oder Nierenkrebs.

00:14:08: Also ja schon.

00:14:10: Ich glaube, das spannende Thema an dieser Altersentwicklung ist, dass im hohen Alter ein Anspruch an eine Behandlung besteht und aber nicht nur die Behandlungen sondern auch an die Lebensqualität.

00:14:23: Die daraus entsteht, resultiert also wieder krebsfrei auch im Alter zu leben.

00:14:28: Und da stellen wir uns halt immer wie die spannende Frage braucht man das?

00:14:33: Wird ganz entscheidend der Patient an diesem Krebs überhaupt verstarben?

00:14:38: Okay, das ist dann die Frage.

00:14:40: Wenn ich mit achtzig Brustkrebs bekomme, muss sich nicht ein Brustgrebs sterben?

00:14:45: Stimmt!

00:14:48: Wir weisen darauf hin zum Beispiel, wenn Sie das gerade ansprechen, dass man ab seventy-fünf keine Brosser davor Sorge mehr machen sollte.

00:14:56: Wenn sie das einem Mann mit seventy-five entziehen und sagen, Sie kriegen es jetzt nicht mehr, als er beleidigen geht zum nächsten Arzt und sagt, Ich will das, weil er sagt, ich werde ja E-neinzig.

00:15:05: Ja.

00:15:05: Verstehen Sie?

00:15:06: Und da können Sie im Fünftmal sagen, mit großer Wahrscheinlichkeit ein Prost hat der Krebs so kommt, bis sie neunzig sind.

00:15:11: Weil das kriegt fast jeder!

00:15:13: Aber es ist besser als nicht zu wissen, weil Sie werden nicht daran verstarben.

00:15:16: Sie werden ihn nicht spüren und haben keine schlechtere Lebensqualität.

00:15:18: Und trotzdem ist es immer noch nicht der Punkt wo die Leute so entspannt sind und sagen dann ist ja gut.

00:15:25: Die Krebshilfe macht auch sehr viel für Vorsorge.

00:15:27: Ist er sehr dahinter mit Vorsageaktionen?

00:15:30: Finden Sie dass sich die Österreicherinnen und Österreichern diese Vorsorge annehmen, Frau Dr.

00:15:36: Churchill?

00:15:37: Durchwachsend!

00:15:38: Diejenigen, die Interesse haben gehen sehr wohl zu den Veranstaltungen, die beanspruchen auch die Vorsorge.

00:15:44: aber es gibt doch viele teilweise über fünfzig Prozent oder sechzig Prozent, die das für sich nicht beanspruchten wollen.

00:15:53: Es ist das Beispiel Mammographie, ich bin mich nachgeschaut.

00:15:57: also neun und dreißig Komma fünf Prozent der Frauen, die angeschrieben werden nehmen.

00:16:02: es war in Oberösterreich.

00:16:04: Im Vergleich dazu wurde genannt bei einer Veranstaltung in der Vorwoche in Slowenien, da hat man das eingeführt.

00:16:10: Ohne Ultraschall nur Mammographie, also nur die Röntgen-Untersuchung und die nehmen glaube ich über siebzig Prozent wahr.

00:16:16: Was würdest du bei den Österreicherinnen und Österreichern?

00:16:19: Es gibt zu vieles gratis,

00:16:23: dass man es nicht so schätzt!

00:16:25: Man könnte wie in anderen Europa auch so ein Art Screening-Programm einführen im Rahmen der Gesundheitsempfehlungen von den Kassen.

00:16:34: Das ist tatsächlich in anderen Ländern, in Europa ist das so.

00:16:38: Dass es in Einklang geht mit der Kassenempfehlung und dem Kassenbeitrag zum Beispiel, den man zu zahlen hat wenn man solche Programme teilnimmt.

00:16:45: Ja die werden auch subventioniert staatlich diese Programme, das ist auch gut.

00:16:48: aber ich muss leider sagen also für mein Fach hat Österreich nicht teilgenommen an diesen Empfehlung.

00:16:55: wir übernehmen sie jetzt aber es ist immer noch.

00:16:58: Die Message kommt immer nur nicht so richtig an die Männer ran und das ist im Screening-Programm relativ einfach.

00:17:04: Aber bei Mammografie gibt es das Screening Programm?

00:17:06: Es wird trotzdem nicht so ausreichend, glaube ich, angenehm und wir sehen könnte wie in vergleichbaren Ländern.

00:17:11: Ja wahrscheinlich müsste man einen Raum aufbauen wo man sagt, diejenigen, die es beanspruchen... bekommen Zusatzmöglichkeiten, weil sie helfen Gelder einzusparen.

00:17:24: Dadurch dass Sie früher diagnostiziert werden und Sie haben auch selber bessere Chancen?

00:17:29: Ja es geht wahrscheinlich nicht nur mit so Nudging nennt man das, dass man die Leute irgendwie anlockt mit irgendwelchen Zugang.

00:17:40: Herr Professor, Sie machen ja viel Vorsorgeunterricht, auch schon in Schulen von der Krebshilfe war.

00:17:46: Was kann ich mir da vorstellen, wie funktioniert das?

00:17:48: Also in Schulen gehen wir ganz explizit auf die jungen Männer ein.

00:17:53: Und zwar in zwei Themen.

00:17:54: Das ist einmal das HPV und das andere, dass auch junge Männer... Es ist zwar nur nicht das ganz klassische Alter im Schulalter, aber anfangen sich zum Beispiel bei der genitalen Gene beim Duschen ihren Genitalbereich explizite den roten Sack selber tasten.

00:18:09: ja weil im Alter wenn sie dann achtzehn- neunzehntzwanzig werden ist es eine ganz entscheidende Hinweis wo man dann zum Beispiel einen Krebs entdecken kann, der in dem Alter der häufigste Krebs des Mannes ist.

00:18:20: Also tatsächlich eine geringe Inzidenz.

00:18:22: aber in dem alter der häufigsten Krebs und den tastet man relativ unspektakulär bei einer beim Duschen oder beim Waschvorgang.

00:18:31: und sollte das dann... Und das ist unser Thema nicht negieren.

00:18:35: also die Angst zuvor da könnte was sein es tut zwar nicht weh aber da könnte war sein der Knoten passt da nicht hin und so und dass versuchen wir die jungen Männer darauf hinzuweisen.

00:18:44: Und das zweite ist HPV natürlich.

00:18:46: Das humane Papillomavirus war ja ein richtiger Kampf in Österreich einzuführen oder die Impfung.

00:18:53: mittlerweile sind die Guten schon besser?

00:18:55: Ja,

00:18:56: vor allem bei den jungen Schülerinnen im passenden Alter.

00:19:01: Es ist immer noch so ein bisschen ... diskutierte Frage, wie kann man die Schüler überzeugen?

00:19:06: Es geht ja dabei um den Überträgermodus.

00:19:08: Es geht tatsächlich auch um das Penis-Kratzium was im jungen Alter aber sehr sehr sehr selten ist.

00:19:12: Eben und die lassen sich in einem alten Impfen... Das kommt dann fünfzig Jahre später oder so ist das

00:19:17: Problem.

00:19:18: Aber trotzdem kann man darauf hinweisen es ist kein Fehler das zu machen und da war natürlich der Türöffner war dass das gratis war.

00:19:24: Das ist eine sehr teure Impfung.

00:19:25: ich kostet sieben acht hundert Euro wenn man selber zahlen muss.

00:19:29: und wenn Sie das machen im Schulalter dann brauchen Sie eine Auffrischung ... zwanzig, dreißig Jahre später.

00:19:35: Ich glaube da gibt es auch Überlegungen so eine Auffrischung zu machen... aber sie haben auf jeden Fall eine Grundimmunisierung und sind auch nicht überträger.

00:19:43: Das ist schon mal

00:19:44: genial!

00:19:45: Ja

00:19:45: das ist ne gute Sache eigentlich.

00:19:46: Da

00:19:46: diesen Krebs könnte man sozusagen quasi abschaffen?

00:19:50: Zumindest

00:19:52: groß-grossteils.

00:19:53: Gebärmutterhalskrebs haben Sie also den Studien nach in Australien eliminiert durch die Impfung.

00:20:01: Also es ist auf jeden Fall mal eine deutliche Nachricht, was ein Impfstoff bringen kann.

00:20:05: Aber wir leben in einem Zeitalter auch in Österreich wo Impfstoffe eher impfen, ein kritisch diskutiertes Thema ist.

00:20:11: ja.

00:20:11: also das müssen Sie auch gerade wenn sie Schüler beraten müssen sie auch die Eltern mit ins Boot nehmen.

00:20:16: Das ist immer so ne Situation da muss man über den Telekant hinausgehen und nicht nur den Einmotivieren sondern anderen auch überzeugen dass es kein Fehler ist.

00:20:26: Frau Dr.

00:20:26: Tschützenthaler-Rauchen war Auch ein Thema, als Sie Präsidentin waren der Krebsilfer.

00:20:32: Auch bei vielen Jungen ist es ein bisschen zurückgegangen.

00:20:35: Was macht die Krebshilfe heute?

00:20:37: Aufklärung bezüglich Rauchen?

00:20:39: Es gibt nach wie vor Veranstaltungen und vor allem natürlich in Schulen und auch Informationen über Möglichkeiten, wie Rauchen abgewöhnt werden kann.

00:20:51: Auf der anderen Seite werden ja inzwischen Ersatzprodukte für Zigaretten angeboten und da ist schon zu beobachten, dass sehr viele hoffen mit diesen Präparaten leichter auch dazu kommen zu können im Rauchen aufzuhören.

00:21:08: Und es ist ja die Langzeitwirkung dieser Ersatzprodukte in keiner Weise bisher gut.

00:21:14: untersucht.

00:21:15: Also keiner weiß, was in zwanzig dreißig Jahren passiert wenn da wirklich also auf der Mangeschleimhaut Substanzen verwendet werden die nachweislich krebserregend sind.

00:21:29: und so gesehen ist schon zu überlegen den Jugendlichen dahingehend Unterstützung zu geben dass sie selber sagen darauf das möchte ich verzichten.

00:21:44: Welchen Lebensstil, Herr Prof.

00:21:46: Krause?

00:21:46: Würden Sie allen empfehlen um Krebs?

00:21:50: Man kann es halt immer verhindern das weiß man weil ja auch ein Teil genetisch ist nämlich an Was empfehllen sie wenn sie bei der Krebshilfe beraten?

00:21:59: wann?

00:21:59: wer sagt zu der Partner was so in ihr jetzt machen dass ich sie nicht kriege?

00:22:05: Das ist relativ einfach.

00:22:06: Ich glaube man sollte auf Faktoren achten die im heutigen Lifestyle eh verankert sind also ausgewogen.

00:22:13: Man muss kein Supersportler sein, aber körperliche Bewegung in einigermaßen Fitnessstatus.

00:22:20: Die Luxuskonsumgüter die man sich leistet vielleicht in der Maße zu leisten dass es vertretbar ist.

00:22:27: ich glaube man sollte nie so apolitisch die Sachen komplett weglassen dann ist das nicht praktikabel und dann die Möglichkeiten nutzen Risikofaktoren frühzusehen Also im Rahmen Vorsorgeuntersuchung, gesunden Untersuchungen sind auch wichtig.

00:22:42: Einmal

00:22:43: im Jahr auffrostenlos in Österreich?

00:22:45: Genau!

00:22:46: Sind gut.

00:22:46: und dann hat man Risikofaktor dabei, Diabetes, Bluthochdruck

00:22:50: usw.,

00:22:50: was letztendlich auch bei Krebserkrankungen einen anderen Faktor wieder auslösen wenn die Patienten dann in der Diagnose zu einer Behandlung kommen.

00:22:58: Wenn wir das frühzeitig entdeckt und die Patienten gut eingestellt sind ist es immer von Vorteil.

00:23:03: Ist es immer vom Vorteil?

00:23:06: Frau Dr.

00:23:06: Tschüchenthaler, was würden Sie allen empfehlen die Diagnose Krebs bekommen?

00:23:13: In erster Linie sich Zeit zu nehmen dahingehend wofür kann ich mich entscheiden?

00:23:21: also es ist ja meistens sehr anstrengend das Erstgespräch zu erleben und es kommt eine Botschaft nach der nächsten und irgendwann wird's dann so viel Und da einmal eine Nacht darüber zu schlafen, in den meisten Fällen ist das ja durchaus möglich.

00:23:36: Also es gibt seltene dumme Erkrankungen wo eine sofortige Entscheidung getroffen werden muss.

00:23:42: dann das zweite eine Vertrauensperson mitzunehmen zum Gespräch.

00:23:47: und das dritte falls verschiedene Behandlungsmöglichkeiten anstehen und empfohlen wird eine der Behandlungen zeitgleich miteinander zu machen da auch sich genau nach dem Zeitplan zu erkundigen.

00:24:01: Und das vierte, sich klarzumachen.

00:24:05: Alles was angeboten wird ist ein Angebot eine Empfehlung und eine Beratung.

00:24:11: Entscheidend wird immer letztlich der Patient selber.

00:24:15: Es ist doch aber oft erforderlich innerhalb eines gewissen Zeitrahmen festzulegen.

00:24:22: Meistens handelt es sich um Tage bis Wochen.

00:24:25: Da kann man sich einen Termin bei der Krebshilfe ausmachen?

00:24:30: besser wäre, den Termin nach dem ersten Gespräch mit dem betreuenden Arzt auszuwählen.

00:24:38: Es gibt die Möglichkeit in der Krebshilfe ein Gespräch zu beanspruchen und es gibt aber auch die Möglichkeit eine Zweitmehnung einzuholen Und das kann man im Falle von Fragen oder Zweifeln und Umständen auch um etwas genauer Bescheid zu wissen durchaus sofort einleiten.

00:24:58: dann

00:24:59: Auch bei der Krebshilfe bekomme ich diese Zeitmeierung.

00:25:02: Da bekommen Sie den Termin innerhalb von Tagen?

00:25:04: Sehr gut, und die Krebsilfe hat für jeden Bereich einen Mediziner... Das ist

00:25:10: richtig!

00:25:10: Und es ist auch eine neutrale Stelle.

00:25:13: Es ist kein Krankenhaus in dem Sinn dass die Behandlungen dort durchgeführt werden sondern es ist wirklich eine völlig objektive Beratungsstelle.

00:25:27: Und das ist kostenlos.

00:25:28: Es ist kostenlos.

00:25:30: Die Krebshilfe arbeitet jeden Tag im Jahr, wie finanziert sich die Krebsilfe?

00:25:39: Ja überspenden.

00:25:41: Rein überspinden!

00:25:43: Es gibt zum Teil Subventionen vom Land und von der Stadt.

00:25:48: Da kann unsere Geschäftsführerin ein Lied davon singen.

00:25:51: Das ist natürlich... Man muss immer wieder nachhaken und so, ob

00:25:53: was durch das tut

00:25:56: Genau, aber sonst leben wir von Spenden.

00:25:59: Früher war das Thema Erbschaften noch ein sehr aktuelles Thema.

00:26:03: Das ist jetzt seit Covid eigentlich relativ fast auf Null runtergegangen, aber Spenden?

00:26:10: Warum ist es mit dem Erbschaften weg?

00:26:12: Kann man sich das erklären?

00:26:13: Ich

00:26:13: habe Ihnen keine Erklärung dafür.

00:26:15: Aber als ich in die Krebshilfe kam, haben wir über Erbschafften in einem zweiten Arm, im Wissenschaftsverein der Krebsilfe auch unkologische Studien mitbetreut und das findet jetzt so gut wie gar nicht mehr statt, weil wir die Gelder dafür nicht haben.

00:26:29: Es konnte man natürlich sehr gut dann über Erbschaften deklarieren und es war dann auch Gewid mit der Wissenschaft meistens die Erbschafften.

00:26:35: also dass man für Krebserkrankung Forschung betreibt ja und das haben wir dann auch koordiniert und Projekte ausgeschrieben und dann auch bewertet

00:26:44: usw.,

00:26:44: aber das findet ihr zu gut wie garnicht mehr statt.

00:26:46: Man sieht sehr oft auf Badezetteln, das unten steht.

00:26:50: Auf Blumen wird verzichtet aber bitte zugunsten der Krebshilfe spenden.

00:26:54: Das sieht man sehr oft oder trotzdem viele Leute an Krebs versterben und ich glaube die sind dann sehr dankbar wenn sie bei der Krebshilfe Hilfe gefunden haben.

00:27:01: Ja ist so Aber man muss permanent am Ball bleiben um das am Leben zu halten.

00:27:08: Und wie machen Sie das am Ballbleiben?

00:27:11: Wie wird man sichtbar?

00:27:14: In dem man natürlich die möglichen potenziellen Spender dort angreifen, wo es für sie interessant sein kann.

00:27:24: Sie können in Firmen reingehen und sagen wir machen was, sie können zu Versicherungen reingeht, wir machen etwas.

00:27:30: das ist auch für eure Klienten gut, das ist für eure Mitarbeiter gut.

00:27:35: also man kann das schon machen.

00:27:37: Man ist halt in dieser Situation nie alleine da wenn's darum geht potenzielle Spender zu überzeugen, mit einem Beitrag etwas leisten zu können.

00:27:49: Aber es ist tatsächlich ... Es ist ein Hausieren gehen wo man quer bet von A bis Z bei Veranstaltungen groß.

00:27:57: Sie können was heute immer sehr gut geht über die Krebshilfe Veranstaltung zu machen, wo sie einen prominenten, sagen wir Kabarettisten finden der dafür auch gerade steht für ein überschaubares Honorar und dass sie dann versuchen über so Veranstaltet Themen anzusprechen, wo dann aber auch die Möglichkeit besteht, Spenden abzugeben.

00:28:17: Was man ja sagen muss immer mehr Kabarettistinnen und Kabarettisten sprechen über eigenen Krebserkrankungen, gerade Prosta.

00:28:23: der Krebs ist sehr beliebt bei den Kabarettistsen.

00:28:25: also dass sie damit Witze machen oder zumindest über die Untersuchung und wir hatten im Vorjahr eine Veranstaltung beim Frauentag da hat ein junger Patient von Darmkrebs das Buch geschrieben ist aber durchaus so amüsant ist teilweise so und die möchte das auch als Kabarett auf die Bühne bringen.

00:28:45: Also bei den Jungen, es ist sehr oft dass sie das so verarbeiten, dass sich das ein bisschen auf eine andere Ebene heben oder so das Gefühl und dass es dann vielleicht einfacher ist.

00:28:56: Ja junge wechseln auch manchmal komplett ihr Leben.

00:28:59: Sie ändern den Beruf Sie überlegen sich möchte ich das weiterführen im Privatbereich wie das bisher war?

00:29:07: Das ist durchaus eindrucksvoll.

00:29:10: Es gibt bei Krebs sehr viele Mythen.

00:29:13: Manchmal sagt man, das ist die Psyche.

00:29:16: Das war ein Schock, der den Krebs auslöst.

00:29:18: Das ist eine unglückliche Liebe.

00:29:21: Was sagen Sie da?

00:29:23: Es ist eine körperliche Erkrankung.

00:29:27: Die psychischen Komponenten, die mit einer Rolle bei der einzelnen Person spielen könnten, können im Raum einer psychologischen Betreuung... mit versorgt werden.

00:29:42: und es ist ganz gefährlich zu sagen, da ist etwas aus dem Leben der Patientin oder der Patienten Schuld an der Erkrankung.

00:29:52: Jede Art von Schuldzuweisungen ist abzulehnen.

00:29:55: Ist abzulenken?

00:29:56: Was klar ist, weil sonst macht man sich eigentlich leicht...

00:30:00: Und dann ist es unter Umständen nur man selber, der sich verantwortlich fühlt für ein Geschehen, wo derjenige ja gar nichts

00:30:10: kann.

00:30:13: Ich möchte noch einmal auf eine Krebserkrankung zurückkommen die sehr gute Heilungschancen.

00:30:17: mittlerweile hat das Melanom da hat sich ein wahnsinnig viel getan.

00:30:21: beim schwarzen Hautkrebs ich glaube es war vor fünfzehn Jahren weil ist fast ein Todesurteil und mittlerweile durch die Immuntherapie ich meine sterben allen Krebsarten immer Menschen aber ist es sehr gut in den Griff zu bekommen oder?

00:30:36: Ja Und auch die Detektionsrate, also die Krebse in frühen Stadien zu entdecken mit jetzt fast ganz awoke sind diese Körperscann-Geräte.

00:30:45: Die dann zwar immer noch von Hautärzten nachkontrolliert werden, liebe Funde aber das ist natürlich... Es liegt viel in der Wahrheit liegt glaube ich auch beim Hautkrebs an der Früherkennung.

00:30:55: Das muss man ganz klar sagen.

00:30:57: Und der zweite Meilenstein war, wie Sie gerade richtig gesagt haben die Immuntherapie und beim Hautkreis hat er wirklich fantastische Ergebnisse gebracht bei metastasierten Patienten.

00:31:07: Ich bin jetzt zwar nicht vom Fach, aber wir bekommen das natürlich auch mit Ja.

00:31:11: Was wird die KI verändern?

00:31:14: Die Geschwindigkeit.

00:31:17: In der Diagnose

00:31:19: Wir werden vielleicht zugegebener Zeit keine histologische Sicherung mehr brauchen.

00:31:25: Das kann soweit auch.

00:31:26: bei anderen Tumorentitäten sind wir schon nicht direkt am offiziellen überlegen, ob wir noch eine histologisch Diagnose-Sicherung brauchen oder ob wir den Generierten befunden mit einer Aussagetreffergenauigkeit von siebenundneunzig Prozent akzeptieren können ohne dass wir eine Biopsy zum Beispiel mal um die Histologie schwarz auf weiß zu bekommen.

00:31:45: Was ist das z.B.

00:31:46: für eine Krebserkrankung?

00:31:47: Wo wir das machen?

00:31:49: Prosteter

00:31:50: Krebs.

00:31:52: Zum Beispiel Blasengrebs sind alles Erkennungstools, wo Bilder generiert werden, Bildfolgen generiert und dann halt über diesen unglaublich schnell zu generierenden Gewinn dass diese ganzen Faktoren die man weiß in dem befunden mit einfließen dass man am Schluss vielleicht auf eine Biopsie verzichten kann.

00:32:12: Wie gesagt, wir sind noch davon entfernt.

00:32:14: aber die Geschwindigkeit mit der die KI reinkommt bei uns und wenn man auf Kongresse geht und in Asiatischen Bereich geht dann sind die meisten so ein bisschen im Voraus schon was dann umgesetzt wird im täglichen Alltag.

00:32:28: Ich werde es noch erleben.

00:32:30: Wenn wir in zehn Jahren wieder reden Dann wird's anders aus.

00:32:33: schon Ja

00:32:35: In fünf Jahren

00:32:36: Diagnose in fünf Jahren

00:32:38: Das geht rasant.

00:32:38: Wir haben eigentlich bei diesem KI-Themen nur ein ganz ungeklärtes und noch nicht ausgesprochenes Thema die Ethik.

00:32:47: Ist das, wer übernimmt die Verantwortung für was?

00:32:50: Das ist ganz einfach untergebrochen!

00:32:52: Sie

00:32:52: kriegen das heute natürlich.

00:32:54: kein Softwareanbieter oder keine Firma... Übernimmt ihr

00:32:58: Verantwortung?!

00:32:59: Das heißt wirklich das ganz entscheidende Problem.

00:33:04: Wer ist letztendlich für die Aussage verantwortlich?

00:33:06: Und es gibt auch andere Bereiche außerhalb der Medizin wo das so sein wird.

00:33:10: Aber der Medizin ist natürlich aufgrund der Geschwindigkeit, wo Befunde generiert werden.

00:33:14: Eine unglaublich dramatische Entwicklung, die uns auch auf uns zukommt.

00:33:20: Muss man auch ins Medizinstudium wahrscheinlich integrieren?

00:33:22: Ja.

00:33:23: Was sonst?

00:33:24: Studieren die in einer alten Ordnung?

00:33:29: Gemischte Ordnung!

00:33:33: Wenn Sie das alles hören, KI kann ja zum Beispiel zuhören... Und Tipps geben, aber das ist ja was anderes.

00:33:39: Diese Psycho-Beratung machen viele auch mittlerweile über Kai über einen Chatbot?

00:33:47: Nehme ich nicht an dass es sobald passieren wird, aber denkbar wäre es, dass das angeboten wird.

00:33:56: und die Frage ist genau die gleiche werben nimmt die Verantwortung.

00:34:00: Es ist sicher Unterschied jemanden vor sich zu haben in seiner eigenen Dynamik der Motorik in der Gästig oder dass ich das nur über ein Gesichtsbild mache und vor allem weiß dann nicht, inwieweit die Behauptungen ausgebildet zu sein auch wirklich richtig sind.

00:34:23: Also der Mensch bleibt bei der Krebshilfe natürlich wichtig.

00:34:27: Auch die Patienten sind Menschen, die Ärzte sind Menschen Die Beraterinnen, die Psychotherapeutinnen alles Menschen.

00:34:33: Und da hoffen wir, dass die KI unterstützt dass man das irgendwie in den Griff bekommen kann, in der nächsten Jahren.

00:34:41: Frage Sie können was aufhalten?

00:34:44: Das ist die Frage!

00:34:46: Ich bedanke mich sehr herzlich fürs Interview und fürs Gespräch.

00:34:50: Danke schön,

00:34:51: danke schön auch bei Ihnen meine Damen und Herren.

00:34:54: Bedanke ich mich sehr herzlich.

00:34:56: Ich hoffe sie können etwas mitnehmen und sie haben gehört wenn es Probleme gibt sollten sie eine Diagnose bekommen.

00:35:02: Die Krebshilfe ist immer für Sie da.

00:35:04: Herzlichen Dank!

00:35:08: Alle Folgen findest du auf Nachrichten.at.

00:35:10: slash Podcasts.