00:00:00: Diese Podcastfolge wird präsentiert von der medizinischen Fakultät der Johannes Kepler-Universität Linz.
00:00:06: Ich habe jetzt Kreislauferkrankungen betreffend sehr, sehr viele im Laufe des Lebens mehr als die Hälfte der Bevölkerung.
00:00:21: Heute
00:00:21: bei uns
00:00:22: zu Gast in Podcast.
00:00:23: Gesund und Glücklich Professor Andreas Zierer vom Kepler Uniklinikum und von der JKU.
00:00:29: Herr Professor, wir reden dann über Herzkreislauferkrankungen die nach wie vor die Todesursache Nummer ein sind in Österreich.
00:00:36: Die Medizin macht in der Behandlung dieser Erkrankung enorme Fortschritte.
00:00:41: Die Zukunft der Herzchirurgie für diese Jahr stehen klingt ein bisschen so wie Science Fiction.
00:00:47: das ist die Rede von drei D-Truck KI, von drei d Herzklappen die in Linz entwickelt werden und einen Meilenstein darstellen sollen.
00:00:58: Die Industrie zeigt offenbar schon Interesse an diesen Metralklappen.
00:01:04: Herr Professor, Sie sind Vorstand der Universitätsklinik für Herzgefäß- und Torrakschirurgie Und wir beide wagen heute gemeinsam einen Ausblick in die Zukunft Ihrer Zunft sozusagen.
00:01:17: So
00:01:17: ist es ja.
00:01:19: Beginnen wir mit der ersten Frage Das ist immer noch gar nicht Zukunft sondern jetzt was jetzt ist.
00:01:25: Was sind denn die häufigsten Herzerkrankungen derzeit?
00:01:29: Sie haben es ganz richtig angesprochen, dass nach wie vor Herz-Kreisler Verkrankungen die häufigste Todesursache darstellt.
00:01:36: Dementsprechend häufig sind auch Herz- Kreislerverkrankung allgemein.
00:01:41: Hier ist es so das man unterscheiden muss zwischen angeborenen Herzfehlern oder sehr früh in der Kindheit erworbenen Herzfehle.
00:01:48: Das ist eher ein geringerer aber auch sehr wichtiger Anteil an Herzkreisler verkrankungsüberwiegenderweise sind aber Erkranking des höheren Lebens alters.
00:01:59: Dementsprechend steigt auch die Prävalenz von Herzkreiser Verkrankungen mit dem Lebensalter.
00:02:05: Wann kann man denn sagen, ob Bandwürzeln so gefährlich?
00:02:09: Ernst!
00:02:10: Also es ist so dass schon ab fünfzig ungefähr und das weiß ich weil ich selbst in den Bereich bin, ab fünftig dass je nachdem bei familiärer Neigung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch wenn man entsprechend seinen eigenen Teil dazu beiträgt durch unser Leben, dann geht es schon um das fünftigste Lebensjahr los.
00:02:31: Dass das Risiko für Herz-, Kreislauferkrankungen deutlich steigt.
00:02:35: Das liegt bei Fünfzigjährigen ungefähr bei zehn bis fünfzehn Prozent Und diese Häufigkeit steigt dann an auf bis zu vierzig Prozent bei über achtzigjährigen Patienten und auch darüber kann dann vierzig- bis fünfzig Prozent sein.
00:02:48: Also Herzkreislauferkrankungen betreffen sehr, sehr viele im Laufe des Lebens mehr als die Hälfte der Bevölkerung.
00:02:56: Früher hat man so gesagt ... Der Herzinfarkt war ja so viel nach alt.
00:02:59: Es sind sehr viele Menschen am Herzinfakt gestorben aber da hat es enorme Fortschritte gegeben in den vergangenen Jahrzehnten.
00:03:07: Ja, das ist richtig.
00:03:09: Es ist generell weil es eben so häufig ist und weil so einen großen Einfluss auf die Bevölkerung hat wurde auch sehr viel investiert in Forschungen im Bereich der Heißkreisler Verkrankungen aber auch in Entwicklung neuer Medikamentöser-Therapien aber auch neue Interventionen und neue Operationstechniken.
00:03:28: Wenn wir beim Beispiel Herzinfarkt bleiben dann ist es so dass hier ein sehr engmaschiges Netzwerk aufgebaut wurde in Österreich, das sogenannte Herzinfarkt-Netzwerk.
00:03:39: Und da ist es so, dass Patienten sehr rasch nach auftretenden Brustschmerzen in die Klinik kommen und dort schon auf dem Weg ins Krankenhaus EKG Aufzeichnungen eingespielt werden können, sodass man im Krankenhaus schon weiß was ungefähr vorlegt bei den Patientinnen oder der Patientin und dann kann man sehr schnell mit entsprechender Therapie beginnen.
00:04:01: Es ist schon mal der Transport ins Krankenhaus besser geworden, dann ist die Diagnose besser geworden und man kann auch wenn tatsächlich ein Herzinfarkt vorliegt sehr schnell mit einer Intervention, mit einem Stand das Gefäß wieder eröffnen.
00:04:15: Und wenn in Fakt so stark ausgeprägt ist, dass die Pumpleistung des Herzens resultiert ist gibt es auch verschiedene Möglichkeiten.
00:04:23: Der mechanischen Kreislaufunterstützung das kann vorübergehend sein für einige Tage, kann aber auch mit einem Kunstherz lebenslange Kreislaufunterstützungen darstellen.
00:04:33: also es hat sich in den verschiedensten Bereichen sehr viel getan.
00:04:36: Vormetzung des Ranking der Herzkrankheiten.
00:04:38: was ist denn erstes das Herzschwäche oder Herzrhythmusstörung?
00:04:43: wo liegen wir da?
00:04:44: Es ist so, dass tatsächlich die Herzschwäche, die sogenannte Herzinsuffizienz die häufigste Aufnahmediagnose im Krankenhaus in westlichen Ländern ist.
00:04:53: Also das ist eine sehr häufige Ursache warum Patienten im Krankenhaushalt behandelt werden.
00:05:00: Die Grundlage für diese Herzschweche kann aber unterschiedlich aussehen.
00:05:03: es kann ein Herzinfarkt sein also eine Einhängung der Herzkanzgefäße Es kann aber auch ein Herzklappenfehler letztendlich zu einer Herzschwäche führen.
00:05:13: Aber es ist sozusagen die Herzschweche unter dem Strich, auch wenn sie unterschiedliche Ursachen hat, das häufigste Erkrankung oder das häufigeste Erkrankungsbild.
00:05:23: Und das merkt man als Patient?
00:05:25: Das merkt nur als Patient unterschiedlich, hängt bisschen davon ab.
00:05:30: Es gibt interessanterweise auch geschlechtsspezifische Unterschiede, dass Frauen das deutlich später merken oder sich dadurch so eingeschränkt fühlen, dass sie zum Arzt gehen.
00:05:42: Kann sein, das sie mehr aushalten kann aber auch sein, dass es anders empfunden wird.
00:05:46: Das wird aktuell noch beforst was typisch ist.
00:05:50: die Atemnot Kurzatmigkeit und eine allgemein reduzierte körperliche Belastbarkeit.
00:05:55: also das empfinden merken Patienten schon als körperlicher Schwäche
00:06:00: Stiegen steigen
00:06:02: Klassisches Beispiel stiegen steigern oder einkaufen und dass man einfach Belastungen des täglichen Alltags dann nicht mehr meistern kann, die bis vor einigen Monaten kein Problem waren.
00:06:13: Geherzrhythmusstörungen?
00:06:15: Herzrhythmustörungen sind auch sehr häufig.
00:06:18: hier ist es so das es verschiedene Arten gibt.
00:06:21: Die gefährlichste für den Patienten, der auch bei Herzen fragt, die häufigste Ursache ist, dass Patienten daran versterben, ist es Kammerflimmern.
00:06:30: wenn die Herzkammer Ungeordneten Rhythmus hat, dann steht das Herz funktionell still.
00:06:35: Es kann kein Blut mehr durch den Körper gepumpt werden und es ist ein Zustand wo man sofort wiederbelebt werden muss, reanimiert werden muss durch Herzdruckmassage weil eben das Herz in diesem Moment nicht mehr richtig arbeitet.
00:06:48: Das ist die schwerwiegendste Form der Herzrhythmestörung Und es gibt aber auch weniger gefährliche dafür häufigerer Rhythmestörungen die den Vorhof betreffen.
00:06:57: Weiß nicht die Herzkammer sondern vor auf dem sogenannte Vorhofflimmern.
00:07:01: Hier ist es so, dass das an sich jetzt bei den meisten Patienten keine besonders starken Symptome auslöst.
00:07:08: Man kann das als Herzstolpern empfinden.
00:07:11: Über längere Sicht trägt es aber das Risiko, dass sich ein Trombus-, ein Blutgerinsel bildet, das dann im schlimmsten Fall aus dem Herz ausgespült werden kann und zum Beispiel zu einem Schlaganfall führen kann.
00:07:21: Also wichtig ist wenn man Vorhufflemmern hat, dass man das erstens erkennt und dann zweitens auch entsprechend behandelt.
00:07:28: Da gibt es zwei Schienen, man kann versuchen den Rhythmus wieder herzustellen und man kann aber auch.
00:07:33: was man parallel dazu machen muss ist dass man Blutverdünnung nimmt das es eben nicht zum Schlaganfall kommt.
00:07:39: Das ist die berühmte Applation?
00:07:41: Genau!
00:07:43: Es gibt anti-rhythmenische Medikamente, das ist ähnlich bei allen Erkrankungen und auch bei den Herzkreislauferkrankungen.
00:07:50: da gibt's drei therapeutischen Sollen, das eine sind Medikamente, das andere sind Interventionen dass man mit Katheter abliert oder Stens setzt und der dritte Säule ist dann die chirurgische Therapie.
00:08:04: Bei der Applation ist es so, dass man das über ein Katheter machen kann über die Leiste.
00:08:09: da kann man genau einen Mapping machen.
00:08:13: also man zeichnet sich elektronisch die Landkarte des Herzens auf und kann dann feststellen wo an welcher Stelle unregelmäßige Erregungen entstehen und dort kann man dann mit dem Katheter das veröden und somit Herzrhythmusstörungen häufig behandeln.
00:08:30: Und wie kommt eigentlich zu einer Herzrhythmusstörung?
00:08:33: Ist das irgendwie genetisch oder ist es, weil ich ungesund lebe?
00:08:38: Es gibt schon eine genetische Komponente.
00:08:41: Es ist aber auch so dass zum Beispiel Herzklappenerkrankungen können zu einer Vergrößerung der Herzkammern führen und ein vergrößertes Herz hat dann sicher höheres Risiko für eine Herzrythmusstörung.
00:08:52: also es gibt Fälle, wo es mit dem Herzklappenfehler zusammenhängt.
00:08:58: Es gibt Fälle wo angeborene Komponente eine Rolle spielt auch zum Beispiel bereits Überleitungstörungen.
00:09:04: das kann auch sein dass die Überleitung vom Vorhof der Herzschlag entsteht elektrisch gesehen im Vorhof und wird dann auf die Kammer weitergeleitet.
00:09:13: und wenn diese Überleutung nicht funktioniert haben wir auch eine Form der Herzrhythmostörung schicksalshaft, ohne dass man auch als Arzt wirklich feststellen kann warum das jetzt auftritt.
00:09:24: Ist Stress sein Thema?
00:09:25: Absolut!
00:09:26: Bei Herz
00:09:27: und Stress dürfen wir eigentlich immer zusammen.
00:09:28: Genau also Stress ist.
00:09:29: aber speziell bei Herz-Rhythmestörungen ist es ein absoluter Thema und es ist auch so, dass fast jeder einmal im Laufe seines Lebens irgendeine Form der Herz- Rhythmestörung hat in vielen Fällen wird's gar nicht bemerkt und die es nur vorübergehend geht dann wieder weg.
00:09:44: Aber Stress wenig Schlaf Koffein sind ganz typische Risikofaktoren.
00:09:52: So jetzt schauen wir dann in die Zukunft, man kann schon sehr viel machen, man hört ja immer wieder, der hat einen Stand gekriegt nach einem Herzinfarkt oder gerade eine Katheter-Aplation gehabt und diese Menschen sind sehr schnell wieder fit.
00:10:03: im Normalfall also wenn es nicht ganz grob ist war das ist schon im Vergleich zu früher ein riesen Schritt.
00:10:11: Schauen wir mal, wie das in Zukunft ausschauen wird.
00:10:14: Das Miracle-Projekt der Johannes Keppler Universität Linz ist kein Wunder sondern ein Ergebnis beeindruckender Teamarbeit.
00:10:21: Forschen des Sätzen künstliche Intelligenz ein um die Metralklappen Insuffizienz präsiße zu bewerten und zu klassifizieren.
00:10:31: Zur Erklärung für unsere Zuhörer, einem Metralklappeninsuffizienz ist ein Herzklappenffehler bei dem die Metralglappe zwischen dem linken Vorhof und der linken Herzkammer nicht vollständig schließt.
00:10:43: Können Sie uns erklären wie Kardiologen also Herzärzte wie Sie die KI hier nützen?
00:10:49: Ja das ist ja sehr ein interessantes Kooperationsprojekt Zwischen der technischen Fakultät der Johannes Kepler Universität, namens dem Professor Ferscher.
00:11:00: Der Computerexperte ist IT-Experte und auch den Prof.
00:11:06: Steinwender, der Dekardiologie leitet und der Herzchirurgie.
00:11:09: Und hier geht es darum, Ultraschall, also diese Untichtigkeit der Metallklappe wird klassischerweise im Herzultraschalt diagnostiziert.
00:11:20: Das kann man von außen machen, das sogenannte Transtor-Kale Ultraschall.
00:11:24: Man kann es aber auch so genanntes Schluckecho, dass man vom Innen über die Speiseräure schaltet ist etwas unangenehmer, aber hat den Vorteil, dass die Bildqualität besser ist.
00:11:33: und jetzt ist es so, dass aus einer Vielzahl von Ultrachalluntersuchungen wird dann festgestellt ob diese Klappe erstens einmal prinzipiell normal funktioniert oder unticht ist.
00:11:45: und wenn sie unticht sind gibt's unterschiedliche Schwere.
00:11:47: gerade Die kann man sagen leichtgradig, mittelgradig oder hochgradig undicht.
00:11:53: Und das ist auch wichtig für die weitere Therapieempfehlung.
00:11:57: Jetzt ist es so dass wie vieles in der Medizin sehr abhängig ist in der Qualität von der Erfahrung und vom Kenntnisstand derjenigen Personen den Untersuchung oder den Eingriff durchführt.
00:12:12: Das heißt sehr erfahrene Untersucher haben überhaupt kein Problem damit in kurzer Zeit festzustellen, welchen schwere Grad der Untichtigkeit diese Glaube hat.
00:12:22: Wie man sie behalten soll und so weiter.
00:12:25: Und jetzt zieht aber die künstliche Intelligenz wie Sie erwähnt haben immer mehr Einzug in die Medizin Und die kann uns immer dann helfen, wenn große Datenmengen bearbeitet und analysiert werden.
00:12:37: Es sind
00:12:37: zigtausend Fälle, die man sozusagen übereinander legt?
00:12:40: Genau!
00:12:40: Wir haben im Jahr gibt es Zehntausendechiosulterscheihuntersuchungen an der CUC, an der Keppler Universitätsklinik... wir haben die von den letzten zehn Jahren das dann mehr als hunderttausende Untersuchungen und damit kann das System lernen.
00:12:53: Man kann auch einen Lernfällen, wo man im Nachhinein sozusagen künstliche Intelligenz erklärt dieses Beispiel, da ist die Klappe hochgradig und ich, dann lernt es selbst.
00:13:03: Und das soll in Zukunft den Vorteil haben dass es nicht alleine die Diagnose übernimmt aber dass es eine Hilfestellung ist vor allem auch für weniger erfahrene Kolleginnen und Kollegen.
00:13:15: man kann sich das zum Beispiel so vorstellen die machen die Untersuchungen und überlegen sich für sich das wäre jetzt die Interpretation für diese jüngere Kollegin oder jungen Kollegen und dann können sie zusätzlich die Unterstützung der künstlichen Intelligenz anfordern, ob das dann sozusagen übereinstimmt was jetzt künstliche Intelligenze passiert und die eigene Einschätzung wäre.
00:13:38: Also es soll den Arzt in seinen Handeln nicht ersetzen sondern unterstützen
00:13:44: So was wie ein Sicherheitsanker.
00:13:45: Wenn ich mich immer rückversichern kann, dass sie sagt Ich gebe das ein und das hat die gleiche Diagnose DKI dann bin ich mir sicher, dass es stimmt.
00:13:53: Und obweicht
00:13:54: muss ich mich halt nochmal damit beschäftigen oder Kollegen fragen?
00:13:57: Genau da muss man sich noch einmal überlegen und es kann auch eine Hilfestellung sein, dass man zum Beispiel Informationen kriegt.
00:14:03: in dieser Einstellung sieht man das am besten.
00:14:06: Das letzte Wort der letzten Entscheidung hat natürlich der Mensch aber soll unterstützen.
00:14:10: Wo wird denn DKI sonst noch eingesetzt In dem Bereich?
00:14:14: Die Künstlinge Intelligenz wird, also in der Bildgebung ist ein großer Bereich.
00:14:17: Da gibt es ja auch Röntgenuntersuchungen da gibt's zum Beispiel sehr große Studien wo eine Früherkennung von Brustkrebs vorliegt und auch von Lungenkrebs.
00:14:28: Da gibts ja große Studien dann auch bei jeder Art von Bildern auch zum Beispiel Fotografien von der Haut ob jetzt der Mutter mal Gefährdet ist sich bösartig zu verändern oder nicht.
00:14:39: Da gibt es auch gute Daten, also ein ganz großer Bereich ist die Bildgebung allgemein und der Zweiter sehr grosser Bereich ist das Risikomodelle zu errechnen.
00:14:49: Das ist ein Paradebeispiel auf der Intensivstation.
00:14:53: da wird ja eine Vielzahl von Werten ununterbrochen gemessen als der Blutdruck, die Sauerstoffsättigung, die Herzfrequenz.
00:15:01: man hat zusätzlich Laborwerte dieser gesamten Werte.
00:15:06: ist es möglich, durch Einsatz von künstlicher Intelligenz Risikoscores zu errechnen.
00:15:12: Dass man im Vorhinein weiß dass auch ein Patient der jetzt zu dem Zeitpunkt noch fit ist aber in der Gesamtschau der Werte sagt an die Künstliche Intelligenze dieser Patient hat ein erhöhtes Risiko das er in drei Stunden zum Beispiel nachblutet oder in drei stunden eine Herzrhythmostörung entwickelt.
00:15:29: also man wird einfach so sagen vorzeitig gewarnt Auch wenn man selbst zu dem Zeitpunkt noch gar nicht sieht, dass sich da ein Problem anbaut.
00:15:36: Es klingt alles sehr spannend – bisschen wirklich wie Science Fiction!
00:15:40: Das führt uns zum nächsten Thema diese drei D-Herzklappen.
00:15:45: was kann man sich unter diesen maßgeschneiderten Implantaten sozusagen die für mein Herz zB genau die Größe hätten wie es gehört vorstellen?
00:15:55: Ja, da muss man ein bisschen weiter ausholen.
00:15:59: Es passt ja auch in dieses übergeordnete Thema der personalisierten technischen Medizin – das ist ja jetzt der definierte Forschungsschwerpunkt, die es der medizinischen Fakultät Johannes Keppler Universität.
00:16:10: und bei diesen drei D-Herzglappen ist es so dass ein weiterer Bereich, der immer wichtiger wird in der Medizin hier einzugehalten hat, auch in der Herzmedizin, Organen von Blutgefäßen, von Herzklappen.
00:16:25: Dass man ein Patient ins CT schickt in die Computertomographie und aufgrund dieser Daten kann man dann wenn man das verbindet mit einem Tritd-Drucker genau die Klappe des jeweiligen Patienten drucken aus einem silikoneartigen Material Und dann kann man zum Beispiel, was wir jetzt schon machen können ist, dass man dann chirurgische Eingriffe übt.
00:16:47: Also genau an der Klappe, die man am nächsten Tag im Operationsheil vorsichert, kann man am Vortag die Operation üben und man kann diese drei T-gedruckten Klappen aber auch als Vorlage nehmen um darauf dann Gewebe anzuzüchten.
00:17:03: Das ist wirklich noch ein bisschen Zukunftsmusik, aber da sind wir dran mit diesem auf diesen künstlichen Tridetruck, aufgesetzten oder eingewachsenen menschlichen Gewebe dann diese Klappen meines Tages auch tatsächlich implantieren kann.
00:17:17: Und ist dieses Gewebekörper eigen von diesen Menschen?
00:17:21: Ja das wird aus Zellen gewonnen und da ist dann Körper eigen von den Patienten was wichtig ist damit es keine Absturzungsreaktion gibt.
00:17:29: Wie wird denn die Herzklappenerkrankung derzeit behandelt?
00:17:33: Aktuell ist es so dass im fortgeschrittenen Stadium, wenn es operiert werden muss gibt's bei jeder Herzklappenerkrankung zwei Möglichkeiten.
00:17:43: Das eine ist die Klappe zu reparieren und das andere ist die Glappe zur Ersetzung.
00:17:48: Klappen reparieren kann man üblicherweise, wenn sie umdicht sind,
00:17:52: d.h.,
00:17:53: sie sind jetzt nicht stark verkalkt, sie sind von der Struktur herzart.
00:17:57: Aber aus verschiedenen Gründen kommt es nicht...
00:18:00: Ist passiert Alters mit dem Alter
00:18:02: oder...?
00:18:03: Ja, das ist ganz interessant.
00:18:04: Da muss man unterscheiden.
00:18:05: ein bisschen bei der Metallklappe die wir vorhin angesprochen haben beim Miracle-Projekt.
00:18:10: Das ist schon auch häufiger wie im Zunehmenden Lebensalter dass hier aber auch beginnen so bei dreißig vierzig Jahren Patientinnen und Patienten betroffen sind.
00:18:22: sein, dass der Halterapparat einen sogenannten Sehnenfaden abreißt.
00:18:26: Es kann ein bisschen eine gewisse Bindegewebschwäche sein.
00:18:29: Also speziell bei der Metalliklappe sind schon ein Drittel der Patientinnen auch um die Vierzig unter als unter Fünfzig Jahre.
00:18:36: Das sind auch jüngere Betroffenen und um so Jünger Patientin ist oder Patient Umso wichtiger ist es auch die eigene Herzklappe zu erhalten.
00:18:46: weil Studien gezeigt haben, es gibt also die künstlichen Herzklappen, die wir einsetzen sind mittlerweile auch sehr gut und auch mit einer sehr guten Lebensqualität verbunden.
00:18:55: Aber ist natürlich ein Unterschied ob das achtzigjährige Patientin bekommt, die eine Lebenserwartung noch von fünf bis zehn Jahren hat oder vierzigjähriger Patienten, die dann vielleicht auch oder jünger nach den Kinderwunsch hat, die keine Blutverdünnung haben will?
00:19:08: Da versucht man jede Klappe zu reparieren und das geht typischerweise wenn die Klape unticht ist.
00:19:14: Und wenn sie jetzt ersetzt wird, aus welchem Material sind diese Herzklappen derzeit?
00:19:19: Wenn Sie ersetzt werden muss die Herzklippe.
00:19:21: Egal ob die Mithral- oder Ortenklappe dann gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten.
00:19:25: Es kann eine sogenannte mechanische Klappe sein Das ist so spezielle Metalllegierung Oder eine biologische Klippe.
00:19:33: Da gibt's zwei Möglichkeiten Entweder eine tatsächlich speziell behandelte tierische Herzkluppe Oder was meistens eingesetzt wird, häufig eingesetzt ist eine biologische Klappe aus Herzbeutelgewebe.
00:19:47: Typischerweise von Rindern die da aus deren Herzbeutl gewebe wird dann eine Klape in Handarbeit zusammengenäht.
00:19:54: Und fast wenn das Stoß der menschliche Körper nicht ab oder muss dieser Mensch dann immun suppressiver nehmen?
00:20:00: Nein
00:20:00: es sind speziell behandelt und lösen keine Aufstoßungsreaktion aus.
00:20:06: Wenn wir uns noch einmal mehr in die Zukunft bühmen, zum Beispiel im Jahr two-tausendsechsunddreißig.
00:20:12: Was wird denn im Bereich der Herzchirurgie dann möglich sein?
00:20:16: Also in zehn Jahren?
00:20:17: Also es ist so dass man wenn man sich die Entwicklung anzieht auch in den letzten... also ich bin seit zwanzig Jahren in dieser Bronze tätigt hat sich auch extrem viel schon getan in den verschiedensten Bereichen.
00:20:29: Man muss bedenken, dass vor zwanzig Jahren wie ich persönlich angefangen habe wurde fast jeder Eingriff über Medianistiantomie durchgeführt.
00:20:36: Also dass man das Brustbein der Länge nach eröffnen muss.
00:20:40: mittlerweile ist es Routine, dass eine Herzklappen zum Beispiel mit Tragabendreconstruktion über einen zwei Zentimeter Schnitt entlang der Prostwarze durchgeführt wird mit einer endoskopischen Kamera wo am Ende überhaupt... Nach zwei Wochen sieht man gar nicht, dass dieser Mensch operiert würde.
00:20:55: also dieses schon extremer Fortschritt.
00:20:57: Und wenn man den dann noch einmal zehn Jahre weiter in die Zukunft sich vorstellt, dann ist es so dass die robotische Chirurgie sicherlich ein Thema sein wird auch in der Herzchirurgien.
00:21:08: Das ist ganz interessant.
00:21:09: das hat für über zwanzig Jahren in der Herzchirur begonnen und hat sich aber dann nicht durchgesetzt.
00:21:15: Die
00:21:15: Orthopädie ist
00:21:16: also... Die Orthopedie ist es sehr häufig eingesetzt klassischerweise auch in der Urologie oder in der Gynäkologie, bei Eingriffen im Becken.
00:21:23: Der Winchi-Roboter?
00:21:24: Genau und da gibt's jetzt die neueste Generation, die ist in den USA schon für Herzchirurgie wieder im Einsatz hat in Europa aktuell noch nicht die Zulassung aber soll sie bekommen und das wird sicherlich einzugehalten in relativ großen Ausmaß auch an der Herzchierurgie Und hat den Vorteil, dass man dann wirklich nur mehr als schneidet.
00:21:45: Man kann gar keinen Schnitt mehr, sondern hat nur diese sogenannten Kameraports die man mit einem kleinen Stich in die zwischen den Rippen einsetzen kann.
00:21:55: und Patientinnen und Patienten habe ich gesehen in den USA, die nicht eineinhalb Wochen im Krankenhaus waren nach so einer Herzoperation, sondern nur zwei oder drei Tage und das hat extreme Nutzen für die Patientinnen- und Patienten.
00:22:08: Das ist ein Bereich und ein weiterer, der sicherlich sich extrem weit entwickeln wird.
00:22:12: Ist die Kreislaufunterstützung.
00:22:14: da hat man im Moment noch relativ große sogenannte Kunstherzen wo ein Kabel noch aus der Bauchdecke ausgeleitet wird.
00:22:19: Die sogenannte Drive Line mit der dann die Pumpe mit Strom versorgt wird.
00:22:24: Da arbeitet man daran so total implantierbare Systeme zu entwickeln, die vollkommen im Körper-Inneren eingebaut werden ohne Kabelverbindung nach außen.
00:22:33: Die dann so durch Induktion, man kennt das vom Herd oder vom kabellosen Handy aufladen, das soll auch in der Herzmedizin einzusetzen.
00:22:41: Das
00:22:41: sind ein Kunstherz?
00:22:42: Genau,
00:22:43: ein Kunst herz wo wir von außen dann auf den Hort den Akku aufladern kann, ohne dass der Kabel den Körper verlassen muss.
00:22:51: Ja da wird sich einiges tun wovon viele Patientinnen und Patienten profitieren werden.
00:22:58: Und es würde auch schneller gehen.
00:23:00: durch die KI-Unterstützung vielleicht, kann man dann noch mehr Patienten behandeln?
00:23:05: So ist eigentlich das Ziel oder dieser KI präziser und schneller?
00:23:10: Genau, präciser, schneller, sicherer lesendlich auch und auch unterstützend für die Ärztinnen und Ärzte.
00:23:18: Es ist in der Medizin, weiß ich nicht beim Auto fahren, arbeitet man ja im Autonomenfahren In der Medizin ist es aktuell auch, das wäre prinzipiell beim robotischen Operieren auch denkbar.
00:23:29: Aber ich glaube jetzt wirklich noch weiter in Zukunft anzusiedeln, weil es einfach direkt um die Gesundheit des Menschen geht.
00:23:38: und das ist jetzt aktuell selbst bei den innovativsten Firmen nicht am Schirm.
00:23:42: aber ob's in zwanzig Jahren vielleicht doch mal ein Thema wird, werden wir sehen.
00:23:46: Das ist eine
00:23:47: Operation ohne Arzt!
00:23:48: oder sozusagen unter Beobachtung so ähnlich wie im Flugzeugautopilot.
00:23:52: Pilot ist trotzdem dort technisch prinzipiell möglich, das wird eher dann, wenn juristische Themen eine Rolle spielen.
00:24:00: und ob es tatsächlich kann jeden von uns selbst betreffen... also man muss sicherlich die breite Mehrheit der Bevölkerung dem zustimmen oder das haben wollen da bin ich selbst auch noch skeptisch.
00:24:14: aber technisch wäre es prinzipiell, glaube ich in zehn oder zwanzig Jahren machbar.
00:24:20: Ja das klingt unglaublich wirklich wie Science Fiction!
00:24:24: Kommen wir zurück ins Jahr twenty-sixundzwanzig.
00:24:27: und meine letzte Frage an Sie was hält sie denn persönlich gesund und glücklich um die Herzgesund?
00:24:34: Also ich habe auch natürlich berufsbedingt nicht so viel Zeit für Sport wie ich mir wünschen würde aber ich versuch trotzdem Im Winter war ich jetzt mal Skitouren gehen oder langlaufen und versuche, wenn es immer möglich auch einmal runde laufen zu gehen.
00:24:52: Zumindest zwei, drei Mal in der Woche.
00:24:54: Oder längere Spaziergänge mit dem Hund auch.
00:24:56: Also Ausdauerspurt nicht in übertriebener Intensität aber einfach mit gewissen Regeln.
00:25:02: Missigkeit ist extrem wichtig!
00:25:04: Und die allbekannten Verhaltungsregeln sind manchmal auch nicht so einfach, alles was gut schmeckt ist häufig ungesund.
00:25:14: Egal ob mal ein Schluck Wein oder Bier oder Essen muss man einfach für sich selbst einen guten Mittelweg finden, dass man kann auch manchmal genießen aber im Großen und Ganzen schaut man auch, dass es sich gesund ernährt und trotzdem genügend bewegt.
00:25:33: Dass man lange keinen Arzt braucht?
00:25:34: Genau!
00:25:35: Herzlichen Dank Herr Prof.
00:25:37: Zierer für das Gespräch.
00:25:38: Ich sage danke.