00:00:03: Wenn unser Körper ständig damit beschäftigt ist, Cortisol zu produzieren weil einfach eine Stressbelastung da ist.
00:00:09: Dann ist es auch hormone-räuber also überhaupt die Homesubstanz unserer weiblichen Harmonie.
00:00:17: Hallo und herzlich willkommen bei gesund und glücklich dem Gesundheitspodcast der Oberösterreichischen Nachrichten.
00:00:23: ich bin Elisabeth Eidenberger und ich bin wieder die dir die Fragen stellt.
00:00:27: Wenn es um Hormone geht, dann betrifft das so mehr als die Hälfte der Menschheit.
00:00:32: Und trotzdem hat man das Gefühl, wenn wir uns um Harmone gehen reden wir ja gar nicht so wirklich drüber und deshalb machen wir genau das.
00:00:40: Gerade wenn wir Frauen unseren Hormonhaushalt mal anschauen gibt es so einschneidende Lebensbereiche wo man vielleicht ein bisschen mehr an die Hormonen denkt.
00:00:50: Es startet wahrscheinlich so in der Pubertät als Kinderjugendliche mit zwölf bis vierzehn, wenn man die erste Periode einsetzt wo man dann monatlich diese hormonellen Veränderungen spürt.
00:01:01: Ganz besonders wahrscheinlich auch, wenn man Kinder bekommt in der Schwangerschaft bei einer Geburt wo Hormone eine ganz große Rolle spielen.
00:01:08: Na ja und dann wieder, wenn sich die Hormonen umstellen in den Wechseln Jahren in der Minopause, in der Periminopause...
00:01:14: ...wo Hormonen
00:01:14: wirklich ein großes Thema werden.
00:01:16: Und genau deshalb sprechen wir über unsere Hormonne im Gleichgewicht was wir dafür tun können dass sie im Gleichgewicht sind bleiben oder wieder ins Gleichgewichts kommen!
00:01:27: Ich freue mich über meine Gesprächspartnerin.
00:01:28: Sie ist Gynäkologin.
00:01:30: Herzlich willkommen, Doktorin Birgit Neuböck.
00:01:32: Herzlichen Dank für die Einladung!
00:01:34: Liebe Birgitt, danke, dass du dir Zeit nimmst.
00:01:36: und jetzt habe ich gesagt, Hormone hat schon manchmal echt das Gefühl, wenn es dann heißt ja Ja, die Hormon, das ist fast wie ein Schimpfwort mittlerweile geworden gerade Wenn wir Frauen vielleicht immer nicht in der guten Laune sind Dann waren's die Harmone Und PMS kennen wir natürlich auch.
00:01:55: Warum haben denn die H Simone so ein schlechtes Image?
00:01:59: Das ist eine sehr gute Frage.
00:02:01: Tatsächlich ist es so, dass das einfach total stigmatisiert ist diese hormonellen Probleme oder Beschwerden die auch manche Frauen haben.
00:02:11: Grundsätzlich ist es aber so, daß ich mir denke wenn jetzt mehr... Es ist einfach noch wenig Aufklärung da und wenn jetzt alle besser über wirklich diesen hormonellen Verläufe im Laufe des Frauenlebens bescheid wissen würden, dann wäre auch mehr Verständnis dafür da.
00:02:28: Wenn jetzt mal vor der Regelblutung die Stimmung vielleicht kippt oder wenn man ein bisschen sensibler ist?
00:02:34: Also ich glaube das ist ein ganz wichtiges Thema dass wir einfach viel offener darüber sprechen müsste.
00:02:39: Absolut und wenn ich mich jetzt zurück erinnere an den Biologieunterricht, dann war es ja damals so, man hat irgendwie gelernt, ja man kriegt irgendwann die Regel, es kommt und dann irgendwann mit fortyfünfzig fünfzig fünfzig irgendwann hört's halt auch wieder auf.
00:02:53: Das ist Gefühl
00:02:54: zu der Wissensstand von immer noch ganz vielen Menschen, weil wir vielleicht auch ein bisschen zu wenig darüber sprechen und deshalb gratuliere ich auch jetzt jedem Mann, der zuhört.
00:03:03: Weil es schon auch um Verständnis geht!
00:03:05: Es ist nicht so das Betrifft nur die Frauen, es hat mit mir nichts zu tun sondern es ist schon dieses Verständnis füreinander, dass ganz wichtig ist.
00:03:12: Hast du manchmal auch den Eindruck, das ist Wissen rundum die Hormone?
00:03:17: Auch eben die Wechseljahre zum Beispiel da müssen wir echt noch was tun?
00:03:21: Auf jeden Fall Also ich merke das auch in der Praxis, dass einfach das Wissen noch sehr beschränkt ist.
00:03:28: Jetzt habe ich das Gefühl es ist ein bisschen ein Aufwachen da also es ist auch mehr Thema und das ist auch gut so, dass sich die Frauen besser miteinander setzen.
00:03:37: aber es ist ja rein auch wenn wir das jetzt von unserer gynäkologischen Ausbildung her betrachten.
00:03:42: Es ist ja auch so dass es einfach in der klinischen Praxis noch relativ wenig Verständnis für manche hormonelle Prozesse im Körper gibt und auch die Studienlage- und Datenlage, diesbezüglich ist teilweise noch relativ rar.
00:03:57: Wir sprechen über Hormone, da müssen wir am Anfang mal erklären, über welche Hormonen sprecht man denn eigentlich überhaupt?
00:04:03: Genau!
00:04:03: Also ich bin ja Frauenärztin und deswegen beschäftige ich mich hauptsächlich mit den weiblichen Hormonen also mit dem Oestrogen, mit dem Brogosteron und im groben Regelkreis der dahinter steckt.
00:04:16: Aber natürlich sind auch andere Hormone sehr interessant, wie die Schildtrüsenhormone, die auch für den Zyklus zum Beispiel sehr wichtig sind.
00:04:24: Also um die dreht sich es mal und das haben wir gesagt Wir wollen die Hormone ja im Gleichgewicht haben und das möglichst immer im Laufe unseres Lebens.
00:04:32: Warum sind Sie denn überhaupt manchmal nicht im Gleichgewicht?
00:04:35: Was bedeutet denn, dass überhaupt gleich Gewicht wenn es um Hormonen geht?
00:04:39: Also grundsätzlich ist es ja so, Hormones in Botenstoffe im Körper und unterliegen einem sehr sanften System- und Kreislauf.
00:04:50: Diese Botenstoffe werden von Drüben gebildet und wirken dann bei einem bestimmten Zielorgan.
00:04:56: Das heißt, das müssen mal die Drüse fähig sein diese Hormone zu bilden und sie müssen dann wirken können am Zielorgan.
00:05:05: was uns interessiert ist nicht so dieser absolut wert wie Sie halt gemessen werden in einem Labor zum Beispiel sondern immer wie Sie miteinander reagieren wie sie miteinander reagieren.
00:05:18: Und das kann man sich zum Beispiel vorstellen, wie das Oestrogen und das Progosteron, wenn die zwar Tänzer sind und die kommen aus dem Tag
00:05:24: z.B.,
00:05:25: das Progesteron wird z. B. weniger dann ist das Oesterogen im Verhältnis zueinander einfach ein bisschen dominiert erhöht und da spürt man im ganzen Körper.
00:05:36: Das kann Stimmungsschwankungen machen, das beeinflusst den Schlaf, das Beeinflasst das Körpergewicht zum Beispiel.
00:05:43: also es sind diese Regelkreise, die was einfach sehr eng miteinander verwogen sind.
00:05:48: Und das kannst du aus den Laborwerten wie du sagst auch herauslesen.
00:05:52: oder ist es so?
00:05:53: muss ich's auch interpretieren können?
00:05:54: Genau.
00:05:55: also grundsätzlich ist es sowas dass das Labor immer sehr individuell ist.
00:05:58: natürlich wir haben jetzt schon gehört dass Hormone ziemlich viele Schwankungen und Einflussfaktoren unterliegen und deswegen ist die Interpretation im Labor immer schwierig.
00:06:08: Es gibt noch andere Möglichkeiten der Analyse wie zum Beispiel Speichelhormontests wo man ein bisschen besser diese Verhältnisse einschätzen kann oder bewerten kann.
00:06:18: Viel wichtiger ist aber immer die Frau, welche Beschwerden hat sie?
00:06:22: Welches Symptome schildert Sie?
00:06:24: und aufgrund eines gewissen Symptomkomplexes kann man dann schauen auf Entdefizit oder auf eine Dysbalance am Schließen.
00:06:32: Mit welchen Symptomen kommen denn die Frauen zu dir wo du dann sagst ah jetzt schauen wir mal auf den Hormonhaushalt.
00:06:39: Also klassischerweise ist es zum Beispiel Schlafstörungen.
00:06:43: Wenn die Frauen kommen und
00:06:45: ab,
00:06:46: ja das ist oft schon in den frühen Vierzigerjahren sozusagen, dass die Frauen die ersten Veränderungen bemerken dann wäre das zum Beispiel ein Thema Schlaf, Stimmungsschwankungen vor der Regelblutung, Zyklusunregelmäßigkeiten häufig, dass der Zyklus dann kürzer wird also dass man häufiger blutet.
00:07:05: Das wären so die ersten Anzeichen eigentlich.
00:07:08: Und das ist jetzt ein Spezifikum, wo du sagst okay da geht es schon eben Richtung Perimenopause-Wechseljahre oder kann das eigentlich immer im Leben einer Frau sein?
00:07:16: Also diese hormonellen Veränderungen können eigentlich immer vorkommen und können schon relativ früh starten.
00:07:22: Also klassischerweise, du hast es schon angesprochen vorab des Bremensturelle-Syndroms.
00:07:27: Ist ja auch nichts anderes wie eine hormonelle Veränderung in dem Leben einer Frauen und wir wissen dass das bei den Frauen oft schon sehr sehr früh auftreten kann.
00:07:36: Das startet oft schon in den dreißiger Jahren.
00:07:40: Und das heißt aber nicht, dass man da nicht daran an Stellstrom trinken kann, dass es wieder besser wird.
00:07:46: genau und ich würde jetzt nichts sagen, dass das Bremenstorelle-Syndrom die Wechseljahre schon kennzeichnet sondern gibt's heute einfach die ersten hormonellen Veränderungen Genau.
00:07:56: Woran liegt es denn?
00:07:57: Es gibt ja Frauen, die spüren diese Veränderungen tatsächlich intensiver als andere.
00:08:02: Weil sie eben Symptome haben oder überhaupt einfach auch an der Laune oder was auch immer.
00:08:07: Das merken woran liegt's denn?
00:08:08: dass manche da wirklich sensibler drauf sind und andere sagen, was die Wechseljahre, die habe ich gar nicht bemerkt.
00:08:14: Das ist natürlich eine gute Frage!
00:08:16: Und wenn wir das wüssten dann wäre es natürlich super.
00:08:20: aber ich sehe schon, dass Frauen, häufig auch weniger Beschwerden haben.
00:08:26: Also es gibt einfach viele Einflussfaktoren, die wir schon auch beeinflussen können damit das uns besser geht und auch dass unsere hormonelle Balance besser ist und wir dann weniger Beschwärten haben
00:08:39: Ja, dann reden wir doch drüber.
00:08:40: Was kann man denn jetzt alles tun?
00:08:41: Wo kann man ansetzen?
00:08:43: Weil eben wenn es um Hormone geht ist gerade in den Wechseljahren der erste Gedanke dass man auch eine Hormontherapie macht.
00:08:48: aber vielleicht kann ich woanders noch ansetzen.
00:08:51: Wo wären so deine Stellschrauben wo du sagst okay das schauen wir uns jetzt mal gemeinsam an.
00:08:56: Also die zwei wesentlichen Dinge die man sehr schön selbst machen kann ist bezüglich Stress also Thema Stressreduktion, Stressmanagement und Ernährung.
00:09:07: Wir wissen, dass Stress, also das typische Hormon, das da gebildet wird.
00:09:11: Das Quartisol hat dieselbe Grundstruktur wie unser Progesteron und unser weibliches Hormone aus der zweiten Zykluselfte.
00:09:18: Das heißt wenn unser Körper ständig damit beschäftigt ist, Quartisol zu produzieren weil einfach eine Stressbelastung da ist dann ist es auch hormone-räuber.
00:09:27: Also erraubt die Grundsubstanze unserer weiblichen Hormonen.
00:09:31: Und alleine diese Situation kann schon dazu führen sensibles System aus der Balance gerät.
00:09:37: Das heißt, irgendeine Art von Stressmanagement wäre schön.
00:09:43: Das heisst Meditation und Ausgleich in der Sport.
00:09:48: Da gibt es nichts Besonderes was für einen immer passt.
00:09:52: aber da muss jeder das rauspicken, was am Gutturt.
00:09:55: und vielleicht auch mal sich selbst verdeutlichen wie gestresst bin ich denn, weil das ist schon auch so ein Frauenthema glaube ich.
00:10:02: Gerade wenn es eben in die vierziger Jahre geht, die du angesprochen hast.
00:10:05: wir haben umfassbar viel zu tun gerade in dieser Lebensphase, weil man hat Familien, vielleicht Kinder in einem spannenden Alter, in welchen auch immer... Man hat vielleicht im Job gerade viel zu tun, wenn man Karriere macht, wenn er sich verändert.
00:10:17: Man hat ja vielleicht in der Partnerschaft Themen, man hat vielleicht Eltern, um die man sich plötzlich wieder kümmern muss.
00:10:24: also da tut sich ja gerade in dieser Lebensphase, wo dann eben die hormonelle Veränderung auch stattfindet.
00:10:30: Unglaublich viel!
00:10:31: Das stimmt ja... Also das ist ein ganz wichtiges Thema, die Wahrnehmung, dass man genau mal reflektiert was ist jetzt?
00:10:38: Wie ist der Status quo und an welchen Stellschrauben kann ich vielleicht drehen oder gibt es nicht doch den Moment denn für mich als Frau wieder schaffe.
00:10:45: Also das ist auch immer so wichtig für mich, dass sich die Frauen auch wieder wichtig nehmen.
00:10:49: also wir dürfen uns auch ernst und wichtig nehmen.
00:10:53: Ja weil man ist ja auch ganz viel für andere da.
00:10:55: Genau.
00:10:56: Und jetzt sagst du Ernährung ist ein Riesenthema und da denkt man vielleicht nicht unmittelbar dran und auf eine klassische Ernährungen, man denkt vielleicht eben noch an vielleicht ein bisschen Zusatzstoffe, Supplemente.
00:11:08: aber Ernährungsansicht worauf könnte ich da schauen?
00:11:12: Das ist ein Thema, da könnte man wahrscheinlich stundenlang drüber sprechen.
00:11:15: Aber grundsätzlich ist es ja so – im Wesentlichen wenn ich über Nährung spreche dann geht's bei mir um die Darmgesundheit.
00:11:23: Ja also das ist inzwischen eh gerade in alle Munde die Damm-Gesundheit Mikrobiom.
00:11:29: Also in unserem Darm sind Milliarden von Bakterien drin, die auch wieder eine ganz wichtige Wirkung auf das gesamte körperliche System haben und unter anderem auch auf die Hormone.
00:11:41: Das bedeutet, wenn wir brauchen und damit wir Hormone produzieren können gewisse Vitamine.
00:11:47: Co-Faktoren sagt man dazu.
00:11:49: Wenn wir die nicht zuführen – weil wir uns einseitig ernähren zum Beispiel oder wenn es der Darm nicht aufnehmen kann, wenn er überlastet ist mit irgendwelchen entzündlichen Prozessen im Darm drinnen oder eben durch eine Fehlbesiedelung des Darms dann kann es zu einem Hormon Defizit kommen und das kann man spüren.
00:12:10: Das heißt, wir müssen uns so ernähren dass unserem Darm gut geht und das ist die Schwierigkeit weil es sehr individuell.
00:12:17: Aber im Wesentlichen geht's darum, dass man schaut oder versucht wieder in sich rein zu spüren was einem wirklich gut tut.
00:12:28: also die meisten merken das wenn sie regelmäßig snacken sich nur fertig Produkte kaufen nur essen gehen Weckerlessen, Jauseesser dass das einem nicht gut tut.
00:12:39: Das macht sich meistens irgendwie in irgendeiner Form bemerkbar mit Blähungen durchfällen verstopfen also irgendwelchen Verdauungsthemen und da weiß ich dann schon okay offenbar dürfte im Bauch was sein was ihm nicht guttut?
00:12:52: ja und so könnte man sich darum kümmern dass man sagt man schaut sie dies einfach einmal genauer an.
00:12:58: wenn ich genau draufschauen will heißt es auch dass ich immer mal auch untersuchen lasse hab ich wohl einen Mangel oder so?
00:13:05: Ist das schon mal ein Grundding, dass ich sage okay, ich mach mal Blutabnahmen und lass mir eine schauen.
00:13:09: Okay fehlt mir eigentlich etwas.
00:13:12: Genau also so machst du mich zumindest bei mir in der Praxis.
00:13:15: Ich will an Gesundheitsstatus sozusagen, das heißt da kann ich eine Blutabnahme dazu, wo man sich einmal wesentliche Parameter anschaut.
00:13:23: Und da ist oft schon mal total beeindruckend oder erstaunlich wie viele einen Eisenmangel haben.
00:13:31: Also ein Blutbild mit einem Eisensstatus, das ist ja nur ein ganz kleiner Auszug jetzt aus einer Riesenpalette was man sich anschauen könnte.
00:13:38: aber durch diesen Eisenmangell, wenn man sieht dass einfach der Eisenmangle da ist dann kann man schon Rückschlüsse drauf ziehen.
00:13:45: okay wird zu wenig Eisen aufgenommen, ist es ein Ernährungsthema oder hat man tatsächlich eine Resubptionstörung im Darm?
00:13:52: Ist der Darm überlastet.
00:13:54: Das wäre schon mal der erste Hinweis zum Beispiel.
00:13:57: Man kann sich das Mikrobioma anschauen also die natürliche Zusammensetzung im Damm, Entzündungswerte aus dem Darm genau und ich bin ja ausgebildet in der traditionell chinesischen Medizin oder habe mich seit meinem Studium damit beschäftigt und mache mit der fünf Elemente Ernährungen und da sieht man einfach dass man kleinen Veränderungen im Essverhalten einerseits und natürlich auch von den Lebensmitteln andererseits schon sehr viel bewirken kann.
00:14:26: Also da muss ich mir aber schon ein bisschen beschäftigen, also das ist schon ein Probieren natürlich, aber vielleicht eben mit der medizinischen Grundlage mal zu schauen was habe Ja meine Grundausstattung, vielleicht fehlt mir ja was.
00:14:38: Eisen ist so ein Thema, Folesäure ist immer wieder mal glaube ich auch ein Thema.
00:14:42: Genau, folesäures Vitamin D ganz wichtig Omega-III ganz wichtig.
00:14:46: also wenn man das nicht supplementiert dann hat man in unseren Breiten einen Mangel und es ist einfach wichtig für jede einzelne Zählfunktion genauso wie das Eisen für jede enzymatische Reaktion im Körper wichtig ist.
00:14:58: Und da kommen wir schon zu einem Thema mit der Supplementierung, dass man da schon als jetzt null acht fünfzehn Mensch so wie ich es auch bin ohne Fachwissen in dem Bereich vom Regal dann steht und man kriegt alles wenn man es nur will.
00:15:13: Die Frage ist was brauche ich wirklich?
00:15:15: Wie supplementiert man?
00:15:16: viele sind fühlen sich glaube ich schon auch überfordert weil man kann ja alles zu sich nehmen nicht alles hat eine Wirkung.
00:15:23: Was wäre so dein Tipp zu sagen okay Nimm nicht alles, weil vielleicht produzierst du noch teuren Urin.
00:15:31: Ganz plakativ gesagt was wäre so dein Tipp die H-Angehensweise?
00:15:36: Das ist natürlich auch ein großer Markt muss man sagen diese ganzen Nahrungsergänzungsmittel und ich glaube ich bin ein großer Fan davon dass man es misst ja also das man einfach schaut was braucht der Körper wirklich zu irgend jemanden gehen der da geschuldet ist eine Mikronährstoffanalyse zu machen und dann kann man da ein Konzept zusammenstellen.
00:15:57: Es gibt ein paar Supplements, da muss man nicht unbedingt testen.
00:16:01: Die tun einem einfach gut weil wir wissen dass wir da im Mangel sind.
00:16:06: Da würde ich jetzt einmal behaupten es ist das Vitamin D. Ich habe dann noch nie normale Werte gesehen wenn man's nicht zuführt und auch das Omega-III.
00:16:15: aber
00:16:15: grundsätzlich sollte man sich das anschauen lassen Nahrungsergänzungsmittel auswählen.
00:16:22: Es ist das Thema Magnesium ja auch immer ein ganz großes, was muss man da beachten?
00:16:27: Worauf kann man da schauen?
00:16:29: Magnesiom ist ein ganz ein großes Thema und gibt es ja ganz viele unterschiedliche Magnesiums salze die besser resupiert werden oder besser aufgenommen werden oder auch besser ausgeschieden werden, die machen am meisten Durchfälle zum Beispiel.
00:16:42: Magnesium kann man in dem Sinn nicht überdosieren, ist sehr wichtiger Mikronährstoff würde ich jetzt behaupten und ist auch etwas was wir jetzt nicht unbedingt messen muss
00:16:54: ehrlicherweise.
00:16:55: Also
00:16:55: es könnte ja auch gut tun mal auszuprobieren das zu machen.
00:17:00: Kann man denn allein mit der Ernährung auch genug bewirken?
00:17:05: Man kann extrem viel mit der Anäherung bewirkt.
00:17:08: Ich glaube Wenn ich so einschätzen würde, wahrscheinlich kann man siebzig-achtzig Prozent mindestens das Wohlbefinden steigern nur durch die Ernährung.
00:17:20: Manchmal reicht es nicht aus und wenn's nicht ausreicht dann kann man eben versuchen mit Nahrungsergänzungsmittel oder mit Phytopharmaka zu arbeiten.
00:17:29: also gibt ja auch Kräuter die man einnehmen kann die manchmal sehr wohltuend sein können.
00:17:36: oder wenn wirklich der Leidensdruck sehr hoch ist, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Hormone einzusetzen.
00:17:42: Das wäre klassischerweise diese bioidenten Hormonen.
00:17:46: Wie funktioniert das?
00:17:47: Wenn's wirklich jetzt sagt okay ich hab versucht alles zu tun, es geht mir vielleicht trotzdem nicht gut weil ich im Wechsel bin und in der Peraminepause bin, weil ich diverse Symptome habe über die haben wir uns noch gar nicht gesprochen aber sie ist eben von Schlafmangel wie du gesagt hast bis die klassische Hitzewallung über die man ja so gern sprechen.
00:18:05: Also wenn ich jetzt diese klassischen Symptome habe, von Schlafstörungen bis Hitzewallung und über die Ernährung oder meinen Stressmanagement dann nicht hinkommen.
00:18:16: Wie wird so eine Hormontherapie aussehen?
00:18:19: Grundsätzlich gibt es immer zwar Möglichkeiten der Hormontherapie.
00:18:24: Es gibt das Oestrogen, was man zuführen kann Und es gibt das Progesterone Wenn wir uns ganz passal ansetzen.
00:18:29: Es gibt natürlich noch sehr viele andere Aber da können wir nur schauen, ob man es dann noch in die Entwicklung im Laufe des Gesprächs.
00:18:36: Also grundsätzlich ist es so... Wenn wir unseren weiblichen Zyklus jetzt einmal kurz betrachten, haben wir in unserer ersten Zyklushälfte bis zum Eisprung eigentlich das Östrogen was immer mehr wird.
00:18:46: Das Baudons Schleim hat auf und
00:18:48: ab
00:18:49: dem Eissprung kommt das Progesterone dazu sozusagen.
00:18:52: Das bereitet uns die Gebärmutterschleim für eine mögliche Schwangerschaft vor und am Ende des Zykus wird geblutet.
00:18:59: Das erste Hormon, das etwas weniger wird im Laufe der Zeit ist das Progesteron.
00:19:04: Das heißt, wir leiden meistens ab – es ist sehr individuell aber ich sage jetzt einmal, von thirty bis forty eher an einem Progesteronmangel, sprich wir haben beschwerende Östrogendominanz hier.
00:19:17: Man könnte dann anfangen wenn wir alles rundherum schon probiert haben und noch nicht den gewünschten Effekt haben ein bioidentes Progestoron in der zweiten Zyklushälfte zuzuführen.
00:19:30: Gibt es in cremen Formen, gibt es zum Schlucken.
00:19:33: Es gibt das vaginale Tabletten sozusagen.
00:19:36: also da gibt's unterschiedliche Darreichungsformen und durch dieses Progesteron in der zweiten Zyklushälfte stabilisieren sich schon sehr viele Beschwerden nämlich häufig Stimmungsschwankungen, Schlafthemen.
00:19:51: Der Zyklus wird manchmal wieder regelmäßiger, wenn der schon unregelmäßig geworden ist.
00:19:56: Manchmal regulieren sie sogar so ein bisschen die Hitzewallungen, wenn es in einem sehr frühen Stadium ist.
00:20:01: Genau!
00:20:03: Wenn das dann nochmal nicht mehr ausreicht bzw.
00:20:05: wenn man gar keine Blutung mehr hat, kommt dazu dass das Östrogen abfällt.
00:20:11: Wenn das Östrogen abfellt, kommen typischerweise Diese Hitzeweilungen, aber nicht bei allen Frauen.
00:20:16: Manche merken es auch extrem durch Haarausfall oder durch Gelenksbeschwerden
00:20:21: z.B.,
00:20:22: also Muskelschmerzen beschreiben wir auch sehr viele und dann kann man das Östrogen zuführen.
00:20:28: Und das Österogen gibt man klassischerweise über eine Kräme oder über ein Gel über die Haut.
00:20:33: Das ist immer ganz wichtig wenn man einen Österogeen beginnt dass man als Gegenspieler immer das Progestaron nimmt.
00:20:40: Also man braucht dann immer die Kombination sozusagen.
00:20:44: Also sehr, sehr spannend.
00:20:45: Dass man das auch wirklich immer zuerst erfüllen muss was fehlt mir denn?
00:20:49: und dann das richtige aufsetzen damit wir dann auch den gewünschten ja das gewünscht der Ergebnis hat kann man dann sagen okay dann kriegen wir es im Griff des Don Pasta alles?
00:20:59: Es ist bei sehr vielen so dass die total happy sind und dass sie wirklich schnell eine beschwerde Linderung haben sich sehr wohlfühlen.
00:21:06: aber bis so ist es hilft nicht bei allen.
00:21:09: jede frau ist sehr individuell Und manchmal ist es einfach so, vor allem in der Perimenopause geht's ja gar nicht um diesen Hormonmangel sondern um diese Hormonschwankungen die so belastend sein können.
00:21:23: Der Eierstock tut noch ein bisschen aber nicht immer.
00:21:28: und wenn wir jetzt eine Hormontherapie geben und der Eier stock mischt immer wieder mal mit und produziert Hormone dann kommen sie wieder aus der Balance.
00:21:36: Dann kann man das gar nicht so gut ausbalancieren und dies ist die Schwierigkeit bei dieser wir in einem Einsatz der bioidenten Hormontherapie.
00:21:44: Aber es kann ein gangbarer Weg sein und vielleicht trotzdem zu versuchen, vorher alles andere zu versuchen... Da fällt mir noch eine Sache ein wenn man auch über Kräuter und so weiter kurz gesprochen haben Mönchspfeffer wird immer wieder.
00:21:58: also ich habe ja quasi im meinem Umkreis reden alle jetzt von Mönchspfeffer
00:22:02: warum?
00:22:03: eine Kräuterarznei, die unser körpereigene Progesteronbildung ankurbeln soll.
00:22:12: Das heißt bevor ich jetzt unbedingt mit einem Progestoron per se beginne kann ich versuchen ob ich mit dem Münzpfeffer einen Erfolg erziele und das funktioniert bei vielen sehr gut.
00:22:25: Nicht alle vertragen ihn, das muss man wieder ausprobieren.
00:22:27: Aber viele haben dann tatsächlich eine beschwerde.
00:22:30: Linderung vor allem bei dem bringmentstuellen Symptom oder wenn es um diese zyklusunregelmäßigkeiten geht.
00:22:36: Genau!
00:22:36: Auch sehr spannend spielt Bewegung eigentlich eine Rolle?
00:22:40: Bewegung ist natürlich immer wichtig
00:22:43: Und da schreiben wir, ich rede gefühlt in jedem Podcast auch über Bewegung.
00:22:48: Weil es uns einfach generell gut tut aber auch im Spezielle ist für die
00:22:52: Hormone.
00:22:53: Also grundsätzlich würde ich Bewegungen aus Ausgleich und möglicherweise du als Stressreduktion sehen und dann würd' ich's befürworten.
00:23:01: Es kommt nicht mehr ein bisschen drauf an weil auch viel Sport oder zuviel Bewegung Zuviel Druck auch in dem Bereich kann ein Stressor für den Körper sein.
00:23:12: wieder umschlagen, als Hormonräuber tätig zu werden sozusagen.
00:23:16: Aber grundsätzlich ist eine gute Balance auch im Bereich des Sportes und Bewegungen natürlich wichtig und gut.
00:23:26: Apropos Hormonenräuber es gibt ganz viele Mythen rund um das Thema.
00:23:31: Hormone kursieren also wenn man mal in den sozialen Medien unterwegs ist und auch googelt dann kriegt mir ja alles mögliche ausgesprochen.
00:23:39: Gibt's so Mythen wo du sagst bitte Das mit denen sollten wir jetzt mal aufräumen.
00:23:45: Da ist immer noch wichtig dazu zu sagen,
00:23:47: dass
00:23:47: es bunt natürlich halt diese Hormonexperten sprießen überall heraus und ich glaube das ist schon ganz wichtig, dass man da einfach einen guten Überblick darüber behält.
00:23:57: wer sagt mir jetzt welche Dinge?
00:23:59: und dass man nicht alles glauben darf und man braucht doch nicht alle Beschwerden die wir Frauen haben auf die Hormonen zurückführen.
00:24:06: also es gibt auch andere Ursachen warum wir Beschwerde haben können.
00:24:09: das ist glaube ich ganz wichtig.
00:24:11: Und was ich halt merke, ist die Frau.
00:24:15: Also Mythos bezüglich der bioidenten Hormontherapie.
00:24:19: Die Frauen haben irrsinnliche Krebsangst also dieses Jahr immer noch ganz weit verbreitet dass man sagt okay Ich will keine Hormone einnehmen weil dann bekomme ich einen Brustkrebs und da muss man.
00:24:31: das dürfen wir aber schon auch jetzt beschwichtigen.
00:24:34: also diese gibt es eine Studie die uns das eben gezeigt hat und da sind aber vorwiegend synthetische Hormonen eingesetzt worden bei dem Jetzt verwendet man eine andere Art von Hormonen und da sieht man das eigentlich nicht.
00:24:45: Es gibt so keine Langzeitstudien, sondern eher Beobachtungsstudien.
00:24:49: Das ist ein bisschen ein Qualitätsunterschied sozusagen.
00:24:52: aber man braucht sich doch nicht fürchten dass man dadurch eine Krebserkrankung auslöst.
00:24:58: ja weil wenn man wirklich einen Leidensdruck hat und dadurch keinen Lebensqualität mehr hat weil man zehn Hitzewallungen in der Nacht hat und nicht mehr schlafen kann dann muss man ganz klar nutzen, Risiko abwägen und dann darf man sich auch für Hormontherapie entscheiden ohne dass wir jetzt großartig Angst haben, dass man da irgendwas falsch damit macht.
00:25:16: Ja weil das ist doch ein Mythos, der wirklich sehr stark kursiert und man das immer wieder hört so vorwiegend, aber Hormone bitte nur nicht irgendwie anders machen.
00:25:28: da irgendwie in eine Risiko kommt, dass vielleicht gar nicht da ist.
00:25:34: Was wünscht du dir denn das Frauen über sich selbst?
00:25:37: Über ihren Zyklus?
00:25:38: Über ihre Hormone besser verstehen und auch besser dann durch alle hormonellen Umstellungen zu kommen?
00:25:47: Also ich finde ja so wie du sie schon angesprochen hast wir lernen ja nicht wirklich was in einem Zykulus passiert und welches Hormon welche Befindlichkeiten vielleicht macht.
00:25:58: Also ich finde, da müssen wir schon ganz früh ansetzen und schauen eben wenn die erste Periode einsetzt dass man mal einen Überblick darüber bekommt welche Hormone wirken was machen die?
00:26:08: Welche Beschwerden können sie vielleicht machen?
00:26:11: Und da gibt es ja jetzt auch diese Zyklusmentorinnen die was das ja voll toll machen mit den vier Jahreszeiten sehr gut beschreiben, wie dann auch die Emissionen sein können.
00:26:23: Und ich glaube wenn man da schon wirklich in der Kindheit oder in der Jugend damit beginnen würde dass man einfach auch achtsam aus seinen Zyklus verfolgt ja weil das ist ja auch Thema jetzt hat haben wir schon wieder viele diesen Zykluskalender am Handy drauf aber das war ja jahrelang überhaupt nicht gegeben dass sie da irgendein Zykles auseinander gesetzt hat Dann würde man extrem davon profitieren.
00:26:45: Was sind denn die vier Jahreszeiten?
00:26:48: Die vier Jahreszeiten, da geht es im Wesentlichen darum.
00:26:53: Also Frühling, Herbst und Winter.
00:26:55: Und die Winter-Jahreszeit ist zum Beispiel währenddessen dass man die Blutung hat und das ist die Zeit des Rückzugs.
00:27:00: Das ist anstrengend für den Körper.
00:27:02: Da geht es dann darum, dass man dies halt auch wahrnimmt und dass man zu dem Zeitpunkt jetzt keine großen... dass wir einfach den Körper ruhig hören, sagt man mal so.
00:27:13: Dann kommt der Frühling das ist quasi die Zeit vor dem Einsprung da ist dieses Aufbünder oder fühlt man sich dann schon langsam wieder ein bisschen Energie geladener?
00:27:21: Dann geht es Richtung Einsprungen, das ist meistens so um den vierzehnten Zykustok plus minus und dafür fühlt sie dann richtig vital energieisch.
00:27:30: Da steigt dann die Libido also die Lust auch auf Sex einfach, dass man sich vorpflanzen kann weil man da am Fruchtbasten is.
00:27:39: Idealerweise kann man dann auch seinen Terminkalender so legen, dass man sagt okay, wichtige Termine eher in Frühlings-Sommerzeit.
00:27:47: Herbst ist dann wieder die zweite Zyklushälfte, wenn man wieder eher in sich gehen soll und ein bisschen Ruhe findet, achtsamer ist und sich darauf vorbereitet das dann wieder der Winter kommt wo ich in Regeneration gehe.
00:28:00: Also das sind diese vier Jahreszeiten beschrieben und ich finde es einfach wirklich für junge Mädels eine wunderschöne Herangehensweise, damit man sie mit dem Zyklos auseinandersetzt
00:28:10: Und man ein bisschen versteht auf sehr einfache Weise, was passiert eigentlich da mit mir und vielleicht eben dann auch reflektiert wenn es mal heute nicht gut geht woran liegt's denn?
00:28:17: Vielleicht ist das der Eissprung den ich vielleicht sogar spüre oder eben auch nicht aber es tut sich eben etwas in meinem Körper.
00:28:24: Sehr, sehr spannend!
00:28:25: Liebe Birgit vielen Dank für diese geballte Information.
00:28:29: Ich habe zum Abschluss noch eine Frage an dich Was ist denn die eine Sache, die du täglich machst, die dich gesund und glücklich macht.
00:28:38: Die eine Sache, die ich täglich mache ist dankbar zu sein.
00:28:41: Für mein Leben, für meine Familie, meinen Körper und alles was ich so leisten kann.
00:28:50: Vielleicht nur zweite wichtige Sache, das was mir auch wichtig ist... Ich schaue wirklich gut auf meine Ernährung.
00:28:57: Mein warmes Frühstück in der Früh zum Beispiel.
00:29:00: Das tut man gut und da weiß ich.. Da kann ich gut in den Tag starten!
00:29:04: Also das selbst zu beherzigen ist natürlich ein großer Blutpunkt.
00:29:09: Ich sage vielen lieben Dank, danke für die Einblicke!
00:29:11: Ich sag Danke fürs Zuhören bis zum nächsten Mal.
00:29:15: alle Podcast folgen und jetzt haben wir schon wirklich viele zum Nachhören auf Nachrichten.tsles-Podcast gerne nachhören, auf Spotify, Apple Podcast überall wo es Podcast gibt.
00:29:23: Mittwochs den gesunden Teil der oberösterreichischen Nachrichten aufschlagen auch das schadet nicht.
00:29:27: ich sage vielen dank bis zum nächstem mal, danke Birgit.
00:29:30: Dankeschön.