00:00:02: Herzlich willkommen zu Gesund und Glücklich, dem Gesundheits-Podcast der Oberösterreichischen Nachrichten mit Barbara Rohrhofer.
00:00:10: Im Serienspecial Wieder gesund zurück ins Leben heute zu Gast Christa Scherl.
00:00:16: die Psychologin spricht über das Leben mit einer schweren Diagnose.
00:00:19: sie gibt nicht nur Tipps für Betroffene und Angehörige sondern auch ganz persönliche Einblicke in ihren Umgang mit chronischen Erkrankungen.
00:00:28: Die Diagnese, eine schweren Krankheit ist ein Wendepunkt im Leben.
00:00:34: Da teilt es sich in einen vorher und nachher ein, sagt die Linzer Psychologin und Psychotherapeutin Magister Christa Schirl.
00:00:44: Sie sagt auch viele Menschen schaffen wir es in dieser Lebensphase Müll in Dünner zu verwandeln.
00:00:52: In der heutigen Folge unseres Podcast Wieder gesund zurück im Leben Darf ich Christa Schirn begrüßen?
00:00:58: Herzlich willkommen!
00:01:00: Danke für die Einladung.
00:01:02: Auch sie selbst hatte schon viele schwere Erkrankungen mit chronischen Erkankungen zu kämpfen und ist Spezialist auf diesem Gebiet, wie man wieder zurück ins Leben kommt.
00:01:15: Wie man mit Krankheiten leben kann.
00:01:17: Wie es ist, Wiedergesundheit zu erlangen.
00:01:22: Liebe Frau Magister Schirrl!
00:01:24: Es ist auch für Angehörige oft sehr schwer Menschen zu begleiten die von einer schweren Krankheit betroffen sind, die eine Diagnose bekommen zum Beispiel eine Krebsdiagnose.
00:01:35: Warum ist es so schwierig für die Betroffenen, für die Angehörigen mit so etwas umzugehen?
00:01:40: Was ja fast jeden passiert einmal
00:01:42: im Leben!
00:01:44: Liebe Frau Rohrhofer stellen Sie sich einfach einmal vor wir haben hier eine Zitrone.
00:01:49: ich schneide diese Zitronen auseinander und jetzt stellen sie sich mal vor Ich peisse jetzt in diese Zithrone hinein Genau und spätestens jetzt ändert sich ihr Gesichtsausdruck.
00:02:02: Was sich jetzt bei ihnen gemeldet haben, waren die berühmten Spiegelneuerungen.
00:02:06: Das heißt wenn jemanden unserem Gegenüber was passiert schlägt unser Resonanzkörper an.
00:02:13: Die Gefühle des anderen werden in unserer eigenen Gefühlswelt kopiert, ungefragt und umgefiltert.
00:02:21: das heißt wir fühlen mit Wir leiden mit Wir schauen uns das Drama des Anderen nicht nur an Sondern wir sind mitten im Drama drinnen.
00:02:31: Und wenn es jetzt jemand dem wir sehr gut kennen, nicht gut geht weil er Schmerzen hat.
00:02:36: Weil was Schwieriges passiert ist dann wollen wir natürlich dass es dieser Person rasch wieder besser geht.
00:02:42: und da süßen wir beide aus unserer Lebenserfahrung das oft das Leben nicht besser wird, dass es manchmal auch ein Unheilbar gibt und dass hier schnelle Lösungen ganz ganz schwierig sind.
00:02:54: Und dann eigen wir natürlich um unsere eigenen Schmerzen, also die des Helfer-Systems nicht zu sehr zu belasten.
00:03:00: Dass wir hiermit mit Bagatellisierungen wird schon nicht so schlimm sein!
00:03:04: Du schaffst das kommen und da beginnen schon die ersten Fehler im Helfersystem.
00:03:09: Also eine kurze Antwort darauf ist es deswegen so schwierig weil unsere Spielenerrunden
00:03:14: an
00:03:15: docken und weil wir die Schmerzten desgegenübers innerlich mitfühlen.
00:03:20: Dann wird ganz schwierig jemand gut zur Seite zu stehen.
00:03:25: Wie kann man denn jemandem stärkend zur Seite stehen?
00:03:28: Gibt es da Tipps?
00:03:30: Ja, also Tipps gibt's auf jeden Fall.
00:03:32: Also der erste wichtige Tipp ist einmal Wenn ich präsent bin, bin ich ein Present.
00:03:37: Also wenn ich präsent bin, dann bin ich Geschenk.
00:03:40: Wir müssen als betroffene Helferinnen und Helfer ganz viel aushalten Und Aushalten ist natürlich immer schwierig, weil auch ihr Rücken kann nur ihre eigene Last tragen.
00:03:51: Also Ihr Rücken ist für sie gebaut und wenn Sie jetzt mich mittragen würden, würden Sie einen Bandscheibenvorfall bekommen.
00:03:56: Das heißt es ist ganz wichtig dass man, wenn was Schwieriges passiert die Last auf verschiedene Helferinnen und Helfer verteilt.
00:04:05: Ein Mensch alleine kann das nicht mittragen.
00:04:09: Ich bin da auch ein großer Fan der angehörigen Begleitung.
00:04:12: Das gibt es zum Beispiel beim Verein Zellkern oder bei der Krebshilfe, wo man so merkt wie betroffen Menschen sind obwohl sie nicht selber Krebs haben sondern der Mann die Ehefrau das Kind betroffen ist.
00:04:23: und da ist jetzt ganz wichtig dass wir schauen dass wir viele Helferinnen und Helfer im Boot haben die sozusagen gemeinsam man dadurch eine schwierige Krise durchgeht.
00:04:33: also zuerst einmal nicht alleine sein, sondern auch als Helferin oder Helfer sich ein Unterstützungsnetzwerk suchen.
00:04:41: Jetzt gehen wir von den betroffenen Angehörigen zu dem Betroffenen selbst.
00:04:47: Was
00:04:47: macht eine schwere Diagnose mit unserer Psyche?
00:04:51: Gibt es da Phasen der Verarbeitung, der Ablehnung?
00:04:54: Reagiert doch jeder individuell!
00:04:56: Naja, es gibt schon so diese klassischen Phasen die man noch aus der Trauerphase kommen also von wegen Schock, Ignorieren Angst Wut Trauer Anmacht.
00:05:06: Also da kommt natürlich einmal ein ganzer Gefühlskoktel und der ist völlig normal.
00:05:11: das heißt auch das Helferinnen System ist hier gefordert das auch einmal auszuhalten.
00:05:16: ich habe gerade eine Klientin gehabt die hat gesagt sie will sich im Leih zulen Und das ist natürlich auch schon allein schon, dass Wort zuholen ist kein einfaches Wort.
00:05:25: Da macht man gleich große Augen und Betroffene wollen das Umfeld ja nicht zu belasten aber sie wollen halt auch diesen Schmerz und dieses Leidermal ausdrücken.
00:05:34: Das auch Ausdrücken zu können für einen selber ganz wichtig als betroffener Erkrankter.
00:05:43: Und natürlich, dass das Helfersystem das auch aushält.
00:05:47: Dass man jetzt einmal sagt ma es ist jetzt wirklich schwierig oder da fehlen mir die Worte Das muss jetzt ganz stark für dich sein.
00:05:56: Also was macht jetzt mit der Psyche?
00:05:59: Ich erhalte die Diagnose, ich habe eine Untersuchung und dauert's, sagt sie mir.
00:06:05: Sie haben Krebs jetzt kommen hat einige Behandlungen.
00:06:07: wir müssen das alles noch ein bisschen näher anschauen.
00:06:09: Genau, also einfach so für den Betroffenen als der betroffenen Ärztin ist das ja ganz normal.
00:06:14: Selber ist man ja meistens kein Onkologe und hat keine Ahnung was wird da gemacht.
00:06:19: Oft kommt dann eine Distanz, dass man merkt wie ein neblim Gehirn.
00:06:25: Der Gefühlskörper schottet sich ein bisschen ab.
00:06:28: deswegen ist es bei solchen Diagnosen oft ganz wichtig, dass hier auch eine Begleitungsperson dabei hat weil man also ganz viele Informationen im Schock gar nicht mit kriegt.
00:06:37: Also man macht große Augen und hat da gar nicht das Gefühl, diese ganzen Informationen aufzunehmen.
00:06:44: Und dann ist es sehr unterschiedlich wie Menschen reagieren.
00:06:48: Manche haben schon ein bisschen eine Vorahnung gehabt, also die haben schon Menschen, die eine gute Intuition haben schon gespürt.
00:06:56: okay der könnte was sein.
00:06:58: Da ist dann eine Diagnose am Anfang auch ein Schock, aber es ist auch ein bisschen eine Erleichterung.
00:07:03: Weil eine Diagnose hilft halt zu verstehen, was sind die nächsten Schritte?
00:07:09: Manche leugnen das auch.
00:07:10: Genach Betroffene, die nicht zum Arzt gehen oder das nicht weiterverfolgen.
00:07:17: Manche regeln den Nachlass und das ist ganz unterschiedlich, was hier die ersten Schritte sein können.
00:07:23: Manche machen weiter wie bisher, das nennen wir dann Übersprungshandlungen.
00:07:26: Also die tun so wie wenn nichts gewesen wäre also eine Handlung setzen die gar nicht zur Situation passt.
00:07:32: da gibt es ganz viele Möglichkeiten wie Betroffene hier reagieren können.
00:07:37: Welche Handlung würde denn zur Situation passen?
00:07:41: oder kann man das gar nicht zusagen?
00:07:43: Naja eigentlich kann man dass so nicht sagen weil es hängt natürlich vom Alter ab von der Prognose hängt ab von dem, was ich schon vorher ertragen habe.
00:07:51: Ich kenne das so selber auch.
00:07:52: Ich bin mit dreißig anders mit einer Diagnose umgegangen wie mit fünfzig.
00:07:56: also das macht natürlich einen Unterschied, was sich sonst noch im Gebeck habe welche Ressourcen nicht haben ob ich Betroffene kenne die zum Beispiel eine ähnliche Erkrankung haben aber damit gut umgehen können.
00:08:10: Also dies ist dann oft total hilfreich wenn man selber sagt ich hab Brustkrebs.
00:08:14: meine Freundin hat das auch schon gehabt Die ist da gut durchgekommen, mit der tasche ich mich aus.
00:08:20: Also dann habt es natürlich ein ganz anderes Bild wie wenn ich sozusagen im Freundeskreis die erste bin, deren Brustkrebs zum Beispiel erkrankt.
00:08:27: Das passiert ja sehr oft?
00:08:28: Genau!
00:08:29: Jede achte Frau betroffen.
00:08:32: Lieber Herr Magister Schirl, manche Menschen ändern währenddessen oder danach ihr Leben.
00:08:38: Das gibt's auch, die so... die Gegnern durch diese Krankheit Ich hatte hier schon eine Frau zum Gespräch ist es während der Chemotherapie bewusst geworden, dass sie diese Auszeit gebraucht hat und dass sie was anderes machen wollte will.
00:08:55: Ist das typabhängig oder tue ich so wie vorher?
00:08:59: Also ich finde nicht, dass es typabhängig ist sondern ich finde es ist werteabhängiger.
00:09:06: Resilienz kommt ja vom lateinischen Reh und heißt zurückschwingen.
00:09:10: Wenn ich ein Leben führe, das sehr stimmig ist... Also jetzt ist im Moment mein Leben gerade sehr stinnig!
00:09:16: Ich fühle mich wohl in meiner Partnerschaft mit meinem Job, mit meinen Hobbys, mit meine Beziehungen.
00:09:22: Das heisst wenn ich schwer erkranken würde, würde ich gern so rasch als möglich teile meines alten Lebens zurückwollen.
00:09:29: also da würde ich nicht viel verändern wollen.
00:09:31: Jetzt im Moment gar nicht, sondern ich würde versuchen dass sich das Leben wieder aus aufrecht erhalte.
00:09:37: Wenn es aber so ist, dass ich Teile in meinem Leben lebe die nicht stimmig sind.
00:09:42: Wenn ich zum Beispiel ein Wohnort lebe der für mich nicht passt eine Arbeit nachgehe die nicht mehr stimmige ist meine Beziehungen nicht mehr stimmig sind dann möchte ich eher prosilient umgehen.
00:09:53: Das heißt dann kann man eine Erkrankung sehr gut nutzen und daraus einen Wachstum zu erzielen.
00:09:59: Das heißt, man muss da hier mal die einzelnen Säulen im Leben anschauen inwieweit was stimmig ist und das Stimmige lassen wir.
00:10:06: Und wenn vieles stimmiges dann wollen wir wieder zurück.
00:10:08: Man merkt aber, dass vieles unstimmiges ist, dann gehört es auch verändert.
00:10:14: Und das können einerseits Dinge im Außen sein also wie Wohnortbeziehung Familie, was auch immer.
00:10:22: Es können aber auch ganz oft innere Konflikte sein die wir mit uns austragen.
00:10:27: das heißt wo man innerlich sich dann einmal fragt möchte ich so weiter tun.
00:10:31: zum Beispiel möchte ich weiterhin von mir selbst zu viel verlangen möchte ich weiter hin meine Bedürfnisse so vernachlässigen und daraus kann dann also wenn ich da prosilent bin oder sowas verändern möchte dann kann natürlich viel posttraumatisches Wachstum entstehen.
00:10:48: In der Psychologie gibt es nur eine Idee, immer stimmt sie nicht.
00:10:54: Dass seine Erkrankung ein guter Freund ist.
00:10:57: Also eine Erkrankung ist eine Möglichkeit einen Freund oder eine Freundin die auf etwas Aufmerksam machen möchte also auch eine Unstimmigkeit im Leben.
00:11:05: Ich erlebe es, dass das nicht immer so ist.
00:11:07: Aber dass es auf jeden Fall wert ist sich selbst zu fragen okay was will mir denn meine Erkrankung sagen?
00:11:14: Was möchte ich denn verändern?
00:11:15: gibt es etwas?
00:11:16: und das können manchmal auch innere Prozesse sein also Einstellungen zum Leben Glaubenssätze die der Veränderung bedürfen.
00:11:25: Jetzt haben Sie ja selbst schon erwähnt angedeutet dass sie auch mit vielen Erkankungen im Laufe ihres Lebens zu kämpfen hatten.
00:11:34: Sie stehen immer trotzdem gut im Leben, fühlen sich wohl.
00:11:37: Können Sie uns das kurz umreißen?
00:11:40: Ja grundsätzlich ist es so, man geht davon aus dass vierzig Prozent aller Europäer irgendeine chronische Erkrankung haben.
00:11:47: Also ich finde mich da überhaupt nicht besonders oder so sondern zum Leben gehört auch dazu, dass man manchmal Glück hat und manchmal halt auch Pech.
00:11:56: Und das Wichtige ist meines Erachtens nach, dass wir gut unterscheiden können.
00:12:00: was ist mein Schicksal also wenn ich eine Diagnose bekomme?
00:12:05: Und dann ist halt immer die Frage, wie reagiere ich auf das was mir das Leben gerade liefert.
00:12:12: Also nicht warum es mir passiert und sondern ich frage mich eher okay das ist jetzt so wie es ist?
00:12:20: Was kann ich tun damit es mir besser geht?
00:12:23: Und das ist halt, ich bin Existenzanalytikerin und als Existenzeanalytikerin geht man immer davon aus.
00:12:29: So sagt der Viktor Frankl, dass es im Leben ein tragisches Dreieck gibt und das haben wir immer mit im Rucksack.
00:12:35: Das ist Leid, Tod und Schuld!
00:12:38: Das heißt, das Leben ist nie immer perfekt und ich bin noch keine Happy-Psychologin.
00:12:44: Also ich gehe davon aus dass wir ein Leben führen sollen, dessen Sinn macht und dass es halt auch immer wieder im Leben Prüfungsfragen gibt.
00:12:52: Und wenn's uns möglich ist, soll man halt aus dem Müll, den uns das Leben liefert einen Dünger machen?
00:12:57: Und jeder der schon einmal aus einem Kompost sozusagen fette Erde gemacht hat, der weiß, dass das Zeit braucht, dass manchmal gar nicht so einfache Arbeit ist aber dass man halt dazu auch Düngern braucht.
00:13:08: Manche sagen auch no rain, no rainbow also kein Regenbogen.
00:13:13: und ja ich glaube ganz stark daran dass ich gerade in meinem Beruf auch Krisen brauche damit ich graubhaft bleibe, damit ich menschlich bleibe und damit ich so am Leben dran bin.
00:13:23: Also ich habe nicht das Gefühl, dass mir das schadet sondern ich glaubt es ist für meinen Job eine ganz wichtige Komponente ist da sie dann nicht irgendwo abgehoben immer alles gut sondern dass sich da so gut dran bleiben
00:13:35: kann.
00:13:36: Was war Ihre größte gesundheitliche Herausforderung?
00:13:39: Welche Diagnose hat Sie am meisten zu davon betroffen.
00:13:44: Eine Diagnose, die ja viele Frauen haben ist zum Beispiel eine meiner Diagnoses endometriose.
00:13:49: Und ich habe sehr lange unter einer sehr schweren Endometriosi gelitten.
00:13:52: und wenn man als Unterendometriosis leidet heißt das auch dass man sehr viele Schmerzen hat und es kann natürlich auch dazu führen, dass ihm zum Beispiel der Kinderwunsch verwährt bleibt und das ist heute bei mir auch so gewesen.
00:14:04: Ich bin ja auch Kindertherapeutin, ich bin auch Kinderpsychologin.
00:14:07: also ich wollte immer Kinder und mein Leben war grundsätzlich immer so geplant Kinder wollte und das ist zum Beispiel etwas, was es in meinem Leben eben nicht auf der Speisekarte gestanden hat.
00:14:20: Aber ich bin jetzt mit fünfundfünfzig Jahren auch darüber sehr happy weil ich nenne sie halt Lesenkinder, weil ich sehr viele Lesenkindler habe.
00:14:27: die älteste ist einundzwanzig und die hab' ich gerade das letzte mal gesehen am Freitag, weil wir essen waren miteinander breite Palette und insofern kann ich meine Mütterlichkeit sehr gut leben, nicht nur bei meinen Lesenkindern sondern auch im meinem Job der auch eine mütterliche Komponente hat.
00:14:48: Insofern bin ich da wirklich sehr ausgesöhnt mit dem Leben.
00:14:53: Genauso ist das ja wenn man zurück ins Leben kehrt also man ist immer im Leben.
00:14:59: aber dass man wieder Sie wirklich auch wohnfühlt in diesem neuen Leben vielleicht, weil man muss sie vielleicht von etwas verabschieden
00:15:05: mit
00:15:05: einer Diagnose.
00:15:06: Manche verlieren einen Körperteil,
00:15:08: müssen
00:15:08: sie, manche verliert heute einen Teil ihrer Zukunft, wo sie glaubt ihre Zukunftshoffnung.
00:15:13: andere wiederum müssen ewige Therapien über sich ergehen lassen.
00:15:18: aber irgendwann findet man wieder zurück in eine Normalität die halt vielleicht anders ist als wenn sie mir achtzehn vorgestellt
00:15:25: hat.
00:15:26: Genau, ganz sicher.
00:15:27: Ich zitiere das sehr gerne die Schöpfungsgeschichte Genesis.
00:15:31: als Gott die Welt erschuf also zum Beispiel die Meere erschuf sagt er und es war gut.
00:15:40: Also die Erde erschuf, sagt er und es war gut.
00:15:43: Und ich glaube dass wir ein gutes Leben führen sollen und dieses gute Leben ist mit Sicherheit nicht perfekt.
00:15:50: Er hat nur gesagt also Gott sagte nur beim Menschen und das war sehr gut!
00:15:53: Das ist ja schon ein großes Kompliment, bei uns Menschen sagt er etwas sehr gut aber er sprach nie von Perfektionismus, er spracht nie von hervorragend und ich finde es immer so schön wenn Kinder sagen passt schon Ja und ich glaube, dass ein Gut genug schon ganz schön viel ist.
00:16:11: Und wenn man hier so das Konzept der Dankbarkeit lebt nämlich nicht auf das Schauen was nicht am Gabentisch liegt und ich finde, dass wir ja in Österreich sehr dankbar sein sollten müssten weil auf unserem Gabentischen schon sehr viel liegt und so finde kommt man auch sehr gut durch wenn man sozusagen auf das schaut was noch möglich ist.
00:16:31: Ich sage dazu meinen Klienten oft auch wieviel Prozent deines Körpers sind den gesund?
00:16:38: Und das sind ja oft noch sehr, sehr viele Teile gesund.
00:16:41: Und wenn ich natürlich auf das schaue und mich auf das konzentriere was noch geht Das sind dann oft ganz wunderbare Erfolge zu erzielen nämlich auch dass Menschen Bereiche machen.
00:16:55: Wilden Erichs ein berühmter Therapeut, die zum Beispiel unter Kinderlehmung und ist deswegen Psychotherapeut geworden.
00:17:01: Oder auch der Zeitforscher Geißler war ja auch Kinder gelähmt und hat sie deswegen mit der Zeit auseinandergesetzt.
00:17:08: also ich glaube auch dass man trotz Erkrankungen Frankl spricht er davon da Trotz macht das Geist es, dass wir uns als auch dagegen stellen können und dass ihr halt dann aus dem Lego des am Tisch liegt sage ich immer was aus den Bausteinen die uns das Leben gibt Aus denen sollen wir etwas bauen Und das Lego, dass wir nicht haben.
00:17:26: aus den Baustellen, die wir nicht zur Verfügung haben kann man auch nichts bauen.
00:17:29: Und darum immer schauen was am Gabentisch liegt und daraus etwas Gutes machen.
00:17:34: Wo finden betroffene Menschen denn
00:17:36: halt?
00:17:38: Was erleben sie da in ihrer Praxis?
00:17:40: ist es im Glauben in der Familie bei Freunden wo sie sind oder Hauptanteil?
00:17:46: ich denke wenn man hat ein richtiges Glück hat man einen glauben.
00:17:52: Also je mehr wir natürlich wissen, was uns gut tut umso besser können wie auch mit Krankheiten.
00:17:58: Ein ganz wichtiger protektiver Faktor ist der Rudelfaktor.
00:18:03: also ich fordere Menschen schon in guten Zeiten auf zu schauen wer sind die Gutmenschen in meinem Leben?
00:18:10: Wer sind die Menschen auf die ich mich verlassen kann ja die mir beiseite stehen wenn es mir schlecht geht?
00:18:17: Ich fordere diese Menschen sogar auf sich das aufzuschreiben, also dass man wirklich oder sich am Handy die Favoriten zu speichern.
00:18:23: Und da ist natürlich nicht jeder für alles!
00:18:25: Wir kennen das aus der Affenforschung.
00:18:27: hier hat man festgestellt wenn man Affe traumatisiert und man gibt in den Dompsychopharmaker und man geschaut wie sich das Nervensystem beruhigt und dann hat man auch affentraumatisiert und hat ihnen einen vertrauten Affem in den Käfig gestellt.
00:18:42: Man hat gemerkt dass der vertraute Affe hundertmal besser wirkt wie jedes Medikament.
00:18:48: Und diese Forschungen hat man weiter betrieben, also wenn sie zum Beispiel in einer Krankenhausambulanz sitzen mit Schmerzen und ihr Lebensgefährte würde in die Ambulanz ja reinkommen und ihre Hand nehmen dann sinkt ihr Stresslevel auf dem Zeitpunkt wo Sie ihn sehen und wenn er sich dann noch berührt wird es noch besser.
00:19:08: Und das kennen wir schon, also auch als Mütter kennen das.
00:19:11: Was macht man?
00:19:11: Wenn ein Kind stürzt und man geht hin, man hebt es auf, man tröstet es und der Körperkontakt macht's besser weil da wird Oxidizin ausgeschüttet.
00:19:20: Also das erste Wichtige was total hilfreich ist schon in guten Zeiten zu schauen wer sind Menschen?
00:19:27: und das müssten nicht unbedingt Familienmitglieder sein Das müssen auch nicht Freunde sein, das kann auch eine nette Arbeitskollegin sein.
00:19:33: Ein Therapeut, eine Ärztin – wer sind Menschen, denen ich vertraue?
00:19:37: Die auch unterschiedlich sind und die mir helfen können!
00:19:40: Und wenn man also ein gutes Rudel hat, in der Mitte der Herde sind wir am sichersten dann ist schon ganz viel geschehen.
00:19:46: Also schon in gesunden Zeiten auf ein gutes Rudel achten einfach weil wenn sie krank sind, wenn Sie hohe Schmerzen haben, können sie sich gar nichts so vertreten.
00:19:56: Ich habe das gerade in der Praxis gehabt, der Akademikerin ist mit Bauchschmerzen in die Krankenhausambulanz gekommen und die haben gesagt sie hat nichts.
00:20:03: Und die haben mir einen Einlauf gegeben und die Dame hat aber gemerkt dass es leider viel zu wenig ist.
00:20:09: Sie haben sich trotzdem nach Hause geschickt und sie hat ein blindes Durchbruch gehabt.
00:20:13: Das war für sie sehr traumatisch in der ganzen Abwicklung Und für sie war es dann ganz wichtig, dass sie das auch ein bisschen aufarbeitet.
00:20:22: Wir haben dann vereinbart, wenn sie wieder so eine schwierige Situation erlebt – Sie sofort ihren vertrauten Affen anruft!
00:20:29: haben wir dann auch gleich definiert, wer das ist.
00:20:30: Da gibt es da eine Codewort damit sie wenn zu schwierig ist nicht mehr alleine ist weil wer anderer kann jemand besser vertreten?
00:20:38: also dieses mein erster.
00:20:39: da gibt's viele gute tipps aber der erste wichtige tip ist wirklich zu schauen dass man menschen hat und je mehr umso besser.
00:20:46: in der forschung sagt man mindestens sieben und da passieren oft auch fehler weil die meisten sagen dich ab ehrenmann ich habe eine frau das ist viel zu wenig.
00:20:54: Ja, weil da wieder die Spiele in der Ruhe anschlagen und dann kann oft jemand anderer viel hilfreicher sein, der nicht ganz so nah dran ist.
00:21:02: Dass ich ein bisschen besser distanzieren kann.
00:21:05: Das ist sehr interessant!
00:21:08: Weil ich überlege gerade welche sind meine Sieben?
00:21:12: So gerne auch mich aufnehmen.
00:21:14: Also total gerne auch mit mir aufnehmen ist das sicher auf vielen Helferketten Und wenn Sie mehr wie sieben haben, ist das auch gut.
00:21:22: Also ich brauche auf meiner psychischen Struktur habe ich ganz viele und ich hab die immer im Kalender dabei – und das hilft total!
00:21:28: Ja gerade wenn man jetzt betroffen ist mit einer Krankheit, man kann sich dann wahrscheinlich auch nicht mehr so.
00:21:33: selbst wenn man sehr
00:21:34: tough ist normal oder
00:21:36: wenn man selber dann unter Schock steht
00:21:37: braucht
00:21:38: man Hilfe.
00:21:39: Ja, überhaupt wenn eine Krankheit chronischer wird.
00:21:42: Wenn eine Krankigkeit vielleicht auch unheilbar ist, ist eine einzelne Person bei einer kurzen Krise das kann man ja schnell abwickeln.
00:21:49: Aber das Leben ist halt oft so dass wir immer wieder Schwierigkeiten haben und da ist ein breites Helfer-System einmal ganz sicher sehr hilfreich.
00:21:59: also das ist was ich unbedingt empfehle, was man haben sollte.
00:22:03: Was auch, wenn man noch einen guten Tipp ist natürlich Intuition, was den eigenen Körper betrifft.
00:22:11: Wenn wir selber unser Bissles kennen viele merken dann auch okay das kann ich jetzt vernachlässigen.
00:22:18: es vergeht wieder oder man spürt dann da muss sich dran bleiben.
00:22:21: Ich habe in der Praxis einen interessanten Fall gehabt.
00:22:24: eine Patientin hat einen Gasunfall gehabt und hat deswegen in der Hand Splitter gehabt.
00:22:28: die wurden dann heraus operiert.
00:22:32: sie hatte aber danach das Gefühl dass noch Splitter drinnen sind.
00:22:36: Da wurde sie leider vom medizinischen Personal nicht ernst genommen und ihr Schäfer, eine sehr bekannte Linzer-Persönlichkeit hat dann aber organisiert dass ein Arzt in Salzburg sie noch einmal anschaut.
00:22:50: Und er hat den Arm noch einmal geöffnet und hat wirklich Splitte herausgeholt.
00:22:54: Leider war es danach so das die Klientin gesagt hat Es tut mir so leides ist immer noch was drinnen.
00:23:03: Der Mediziner hat sie ernst genommen.
00:23:08: Dann tut's mir auch leid, aber dann schauen wir besser noch einmal rein.
00:23:11: Es war ihm dann auch sehr unangenehm und genau das war der Fall, es waren noch was drinnen Und das erleb ich schon öfter immer wieder zum Beispiel auch bei Ärzten die dann spüren... ein Arzt hat mir gesagt, ich spüre dass man ständig zugeht!
00:23:27: Der war aber relativ frisch gesetzt.
00:23:29: Das war auch ein Freund von ihm und er ist dann zu dem Freund gegangen, ich glaubt er geht jetzt zu.
00:23:33: Ich weiß es eigentlich, der sagt das kann nicht sein weil er so frisch.
00:23:37: Aber wenn du sagst, ich halte ganz viel davon, dass wir selber mit unserem Körper gut in Kontakt sind.
00:23:44: Und ich glaube schon das wir so einen inneren Heiler haben wo man dann auf einmal merkt die Musik tut mir gut oder ich weiß nicht wieso aber ich hab jetzt so ein Guster auf.
00:23:54: also wenn ich Covid habe hatte ich natürlich schon Mengen von Orangensaft trinke ich das ganze Jahr nicht, aber das braucht mein Körper dann und das gönn' ich ihm danach.
00:24:04: Also dass man wirklich sozusagen auch den inneren Heiler die innere Heilerinnen sich ein bisschen aktiviert.
00:24:10: und wenn man schaut okay wo zieht's mich denn hin?
00:24:12: also was zupft mit dem?
00:24:14: So wie ein intuitiver Faden!
00:24:17: Also auch ob es jetzt eine medizinische Behandlung ist, ein Medikament, eine Bewegung ja, wo man einfach merkt Summen zum Beispiel.
00:24:25: Ist auch sehr stressreduzierend wo man dem einfach dann nachgibt.
00:24:30: Und das halte ich auch für ganz, ganz wichtig.
00:24:32: Ein gutes Gefühl, was einen selbst betrifft?
00:24:35: Jetzt ist ja eine schwere Erkrankung oft
00:24:39: auch so...
00:24:41: Kommt der Tod etwas näher und es kann ja auch sein, dass es schlecht ausgeht bei sehr vielen Erkränkungen.
00:24:49: Viele sind ja heilbar, da weiß man, ich muss mit der Krankheit wahrscheinlich leben wenn sie das Erkronisches ist oder Autoimmunerkrankungen.
00:24:56: Aber wenn ich jetzt eine wirklich schwere Erkrankung diagnostiziert bekomme und die Chancen werden nicht so gern gesagt, du bist ja ein guter Prognosen oder?
00:25:06: Das
00:25:06: ist
00:25:07: eher ein schlechter
00:25:07: Prognosearbeit.
00:25:08: Der Krebs hat schon gestreut...
00:25:10: Ja das ist einfach schwer behandelbar.
00:25:11: Genau
00:25:12: dann denkt man unwillkürlich an das Ende, an den Tod.
00:25:19: Das macht
00:25:19: schon Angst.
00:25:20: Natürlich!
00:25:21: Insofern findest also wichtig dass Sie heute das ansprechen weil die Indianer Darf man nicht mehr sagen, Entschuldigung.
00:25:28: Die Native Americans sagen der Tod ist unser bester Freund.
00:25:33: Er steht jede Sekunde neben uns und hat die Hand auf der Schulter und er flüstert uns ins Ohr-Lebe.
00:25:42: Was genau heißt?
00:25:43: Schau dass du ein Leben führst das deinen Werten gerecht wird.
00:25:49: Und es gibt diese berühmten fünf Dinge, die sterben der meisten bereuen und die man sich aber am besten heute gleich liest.
00:25:56: Braucht man sie gar nicht das ganze Buch kaufen kann man sich auch googeln dass man also wirklich heute ein Leben führt das für einen Stimmig ist und da steht zum Beispiel drinnen ich wünsche dich hätte den Mut gehabt meine Gefühlen mehr Ausdruck zu verleihen.
00:26:10: Wir Österreicher sagen oft ein bisschen Verhalten, was Gefühle betrifft.
00:26:15: Aber wenn mir etwas schmeckt, darf man das ruhig auch sagen!
00:26:17: Wenn mal jemand lieb hat sollte man das auch sagen und wenn einem was ärgert dann bitte auch.
00:26:23: Also ist eine ganz eine wichtige Geschichte.
00:26:25: Dann des Zweite ist ich wünsche dich hätte Kontakt mit Familie und Freunden gehalten.
00:26:32: also hier auch wieder dieser Rudelgedanke ganz ganz wichtig Einsamkeit eine große Erkrankung.
00:26:37: hier auch in Beziehungen investieren.
00:26:41: Das ist etwas ganz, ganz Wichtiges.
00:26:43: Und das
00:26:43: geht alles nicht von selbst?
00:26:44: Da muss man aktiv sein!
00:26:46: Dann muss man ja so wie bei der Gesundheit auch.
00:26:48: Also gerade wir Frauen über fünfzig müssen.
00:26:52: Wir können was tun und auch da ist ganz wichtig Ich unterscheide im Leben immer zwischen das, was wir tun können und des Restliches immer Gnade.
00:27:01: Also da darf man nicht vergessen, wir Menschen sind keine... Wir können alles ist möglich, ja?
00:27:06: Das glaube ich nicht!
00:27:07: So wie Jesus Obama sagte, yes we can.
00:27:10: Ich glaube nicht an Jesus Obama auch wenn ich ihn sehr schätze.
00:27:15: Wir können es versuchen.
00:27:16: Und ich glaube, dass ist ganz wichtig, dass wir bei schwerer Krankheit nichts sagen Wenn du alles richtig machst dann wird das wieder.
00:27:22: Nein, wir können viel tun Und der Rest ist immer Gottes.
00:27:28: Oder Schicksal oder was auch immer.
00:27:29: und das heute auch für ganz, ganz wesentlich dass wir uns auch sozusagen unseren Freiraum ausschöpfen und drehen sich Möglichkeiten und das restliche auch ein bisschen ja in die Hände des Schicksals oder wenn man Gott glaubt sich da in diese Hände begibt.
00:27:44: aber dass wir jetzt schon immer wieder mal Fragen und Bilanz ziehen ist das Leben das ich führe für mich stimmig Und das können schon Kleinigkeiten sein.
00:27:54: Ich mache mit meinen Klienten fast mit allen in meine Liste, mit dreißig Dingen die weniger wie eine Stunde dauern, weniger als zehn Euro kosten – Sie kennen das.
00:28:04: und ein Wohlgefühl auslösen!
00:28:06: Weil allein schon wenn ich weiß dass mir ein Wasser mit Zitrone, dass sich das mag, das kann ich mit neunzig Jahren noch trinken.
00:28:14: Wenn ich hinwärme mag... Ich habe mal gerade welche gesetzt weil ich hinwehren sehr mag.
00:28:19: Die werden hoffentlich auch wachsen und tragen.
00:28:21: Wenn ich weiß, dass ich Himbeer mag, dann kann ich mir eine köstliche Himbeere gönnen!
00:28:25: Wenn ich weiss, dass sich Sonne im Gesicht genießen kann, ja dann gönn' ich mir das!
00:28:30: Wenn die Sonne scheint, dann bleibe ich halt einfach mal stehen oder wenn ich Völkvogel gezwitscher mag also wirklich... Wir reden da nicht von Glück, sondern wir reden nur von einem Wohlgefühl und dann bin ich mitten im Leben drinnen.
00:28:40: Wenn ich heute weiß dass ich dunkle Schokolade mag, ja ein Stück dunkler Schokolad wird immer drin sein wenn das möglich ist.
00:28:47: also ich glaube schon dass es ganz wichtig ist dass wir dem Tod jeden Tag begegnen.
00:28:53: aber eher als guten Freund der uns ganz aktiv zum leben aufruft der uns halt einfach fordert und schaut ist das, was wir leben heute noch stimmig.
00:29:04: Weil nur weil es vor zehn Jahren stimmiger war kann er sich heute nicht mehr stimmige sein.
00:29:09: Also man muss immer gut auf sich selbst schauen?
00:29:12: Ja natürlich!
00:29:14: Ganz wichtig auch auf eigene Bedürfnisse.
00:29:17: Da sind Frauen besonders gefragt, weil wir ja allein schon von unserer Harmonstruktur eher ausgerichtet sind für sorglich auf unser Umfeld zu schauen.
00:29:26: Deswegen haben mit Frauen einen Kerberuf also einfach von der Harmonerstattung.
00:29:31: aber dass man nicht nur auf die Anderen schaut sondern auch auf sich selbst und auch da gibt es gute Anleihen im katholischen Glauben lieber deine Nächsten wie dich selbst.
00:29:41: Also nicht den anderen mehr lieben aber auch nicht weniger, sondern in der Psychologie sagt man immer ich bin wichtig du bist wichtig.
00:29:49: Wir beide sind wichtig.
00:29:50: also nur auf sich selbst zu schauen ist auch ganz was Schlechtes weil dann gebe ich meinem Leben keine Bedeutung.
00:29:57: Sie zum Beispiel sie an einen Artikel schreiben dann inspirieren sie Menschen Dann machen sie etwas das über sie hinausgeht und dann führen sie ein Leben im Sinn Weil wenn man sozusagen nur auf dich schaut dann dann ist es kein sinnvolles Leben.
00:30:10: Ein Leben entsteht Dadurch, dass wir uns etwas zuwenden was außerhalb von uns liegt.
00:30:16: Und das kann zum Beispiel auch ein Podcast sein dem man jetzt bringt den wir ja nicht für uns machen sondern für jemanden der sich interessiert.
00:30:24: In diesem Sinn.
00:30:25: ich glaube es war ein tolles Schlusswort Frau Magister Schirl Der Podcast der interessiert und inspiriert und der uns gesund gesünder machen soll Dass wir diese Tipps uns zu herz nehmen.
00:30:39: Herzlichen Dank
00:30:41: Danke für die Einladung.
00:30:48: Dankeschön!